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Eine solidarische Klimafolgenabgabe für die Olivenölkampagne 2021/22

Für die Oliviers ist es durch ihre erhöhten Wasserkosten, den höheren Betreuungsaufwand ihrer Olivenhaine in Folge der Trockenheit und den Ernteeinbußen unvermeidlich, ihre Preise anzuheben. Auch wir werden mit Kostensteigerungen für Energie, Gebinde- und Verpackungsmaterial und Transporte rechnen müssen. Da wir wirtschaftlich recht gut durch die Pandemiezeiten gekommen sind, können wir diese Kostensteigerungen für die kommende Olivenölkampagne auffangen. Es würde uns den Spielraum für eine solidarische Klimafolgenabgabe für die Oliviers eröffnen, die wir, verteilt nach der Maßgabe ihrer Betroffenheit, in vollem Umfang an sie weiterreichen könnten. Mit dem „OlioSoli standen wir den griechischen Oliviers beim totalen Ernteausfall im Jahr 2014 mit diesem Modell bereits erfolgreich zur Seite. Mit einem „KlimaSoli“ könnten wir ihnen jetzt helfen die Folgen nicht allein zu tragen und stellen dies gern zur Diskussion, z.B. mit einem Euro pro Liter.
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105 Gedanken zu „Spärliche Ernte 2021“

  1. Gerlind Gottschling

    Natürlich müssen wir uns solidarisch zeigen. Jedem, der das gute Olivenöl und andere Produkte genießt, sollte der Oliosoli nicht wehtun. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir die verschiedenen Öle und andere leckere Sachen bekommen.

  2. Kunden von artefakt profitieren seit Jahrzehnten von günstigen Preisen durch das Geschäftsmodell von Kampagnen – wir sind daher verpflichtet, unseren Produzenten in Krisenzeiten einiges von unseren erhaltenen Vorteilen zurück zu geben. Daher: ein klares JA zu einer solidarischen Soforthilfe von € 1 pro Liter! – Das wird nicht reichen und ist auch keine Dauerlösung, sondern nur ein Tropfen auf den wahrlich heißen Stein. Wer kann, sollte sich nun der gegründeten Genossenschaft anschließen – mit dem eingesammelten Kapital können mittel- und langfristige Lösungsansätze wie Humusbildung, Verhinderung von Erosion, Aufforstung, weitergehende Ausbildung etc. in Angriff genommen werden. Wenn wir weiterhin gute Öle zu fairen Preisen kaufen wollen, müssen wir deutlich mehr und schneller tun.

  3. Schnelle Hilfe ist das eine – ja, gerne zahlen wir einen höheren Preis zur Unterstützung der Oliviers.
    Und der langfristige Weg ist das andere. Für die Zukunft werden vor allem Wissen, Ideen und Tatkraft gebraucht, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Und Geld, Geld Geld … Da sehe ich den Sinn eines KlimaSolis: Langfristige Lösungen erarbeiten und finanzieren über eine vermutlich lange Zeit.
    Doris Carl

  4. Lieber Conrad,
    liebes Artefakt-Team,

    hier ist bereits schon viel zum Thema geschrieben worden.
    Für mich ist/wäre das eine Selbstverständlichkeit.
    Ich möchte auch noch in späteren Zeiten gutes Olivenöl mit einem guten Gewissen -fair gehandelt- genießen.
    Der Klimawandel ist ja nicht nur bei den Oliviers angekommen, sondern beispielsweise auch bei hiesigen Winzern, die z.T. die Preise bereits angehoben haben. Heutzutage ist eine Bewässerung in den Weinbergen fast eine Selbstverständlichkeit!
    Aus meiner Sicht gibt es in Deutschland nicht so eine Wertschätzung für Lebensmittel wie in anderen Ländern (z.Bsp. Frankreich).
    Also ein klares „JA“ von mir.
    Viele Grüße
    Frank Gleitsmann

  5. Finde die Idee gut, wenn die Zahlung eines „KlimaSolis“ eine langfristige Unterstützung zur Beseitigung von Klimafolgen nach sich zieht und nicht nur dazu verwendet wird, akute Notlagen zu beheben. Langfristige Unterstützung z. B. hinsichtlich der Wasserversorgung durch den Bau von Zisternen, durch Bodenverbesserung, damit dieser das spärliche Wasser besser hält, durch Humusbildung, Beschattung des Bodens zwischen den Bäumen durch Gründüngung und Mulchen. Diese Maßnahmen sind keine großartigen Projekte, müssen aber auch finanziert werden (Manpower, Saatgut, Baumaterial, …) und sollten ebenso dazu dienen, den Blick auf eine ganzheitlichen Bewirtschaftung weiter zu schärfen. Es sollten also Maßnahmen unterstützt werden und nicht Personen.

  6. Den Klima-Soli von 1 EUR pro Liter, es darf auch etwas mehr sein, halte ich für eine sinnvolle, schnelle und zielgerichtete Hilfe. Ich werde mich auf jeden Fall beteiligen.

  7. Es dreht sich nicht um Einmaliges, vergleichbar einem lokalen Sturmereignis. Daher ist die Antwort ganz klar: es muss dauerhaft in den (Normal-)Preisen mit kalkuliert, sprich abgebildet werden!
    Hier liegt der Ball klar beim Nachfrager, also auch bei mir: Ist es mir wert, kann ich es leisten, es zu höheren Preisen (weiterhin) zu kaufen?
    Ich werde weiterhin hier, und eben nicht woanders kaufen.

  8. Melanie und Jürgen Bingenheimer

    Wir können die Idee des Olio-Soli nur unterstützen und sind dabei. Wir haben das bereits in 2014 unterstützt und sind sehr froh, dass wir heute immer noch hervorragendes Öl bei Artefakt beziehen können. Da wir dieses Jahr bereits von Artefakt – und den Oliviers – bestens versorgt sind würden wir auch die Möglichkeit einer separaten Olio-Spende begrüßen.

  9. Ehrliche Solidarität zeigt sich doch besonders in schwierigeren Zeiten. Den Klimawandel kann der KlimaSoli sicher nicht aufhalten. Die Zuversicht der Oliviers aber kann er stärken und deren bisherige Leistung würdigen.
    Gerne untersützen wir die Aktion KlimaSoli.

  10. Ja,ich bin auch für einen Klimasoli. Langfristig allerdings können wir die Klimaschäden nicht mit Geld beheben -hoffen wir auf Glasgow…

  11. Einen Euro Soli pro Liter sollten wir uns auf jeden Fall leisten. Ich bin gerne dabei. Gut, wenn er separat ausgewiesen wird.
    Mit einer einjährigen Aktion können wir den strukturellen Problemen nicht begegnen. Ich bin auch für die kommenden Jahre bereit. Es muss aber etwas über den Soli hinaus geben, um dem Olivenanbau die Zukunft zu sichern.

  12. So ohne weiteres kann ich mich mit dem Gedanken des KlimaSoli nicht anfreunden. Zum einen ist mir die Begründung etwas sehr pauschal gehalten, hier wünsche ich mir mehr Transparenz. Zudem stellt sich mir die Frage, inwiefern Absicherungen bei den Oliviers hinsichtlich Ernteausfällen greifen – zum Beispiel auch aus dem EU-Haushalt zur Ernteversicherung. Und es geht mir durch den Kopf, ob ein KlimaSoli bei Olivenöl aus Griechenland, Italien oder Spanien nicht generell im Widerspruch steht, wenn wir uns mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Zugespitzt stelle ich dabei die Frage, ob wir uns mit einem KlimaSoli nicht freikaufen vom schlechten Gewissen – und mit dem Bezug und der Verwendung dieser Lebensmittel das Klima weiter belasten? Keine Regionalität, Transportmittel und -wege sind hier wahrscheinlich nur zwei Aspekte.

    1. Gute Frage aufgeworfen! Kann jemand von Artefakt hier etwas zum ökologischen Fußabdruck sagen in der Gesamtschau? Ja, CO2 durch Transport – ok, solange ich kein Olivenöl aus Süddeutschland beziehen kann ;-) und es nutzen möchte. CO2 Reduktion in Folge von lokalen Projekten durch Einsparen von Wasser, Pestziden, Insektiziden, Diesel, Verpackung und weiteres?
      Das fände ich für unsere Diskussion interessant.

  13. Ich bin Kunde von Anfang an, habe immer vollstes Vertrauen in arteFakt und seinen Erzeugern. Gutes Olivenöl
    hat seinen Preis. Bin gerne bereit mehr als 1 Euro/Liter zu zahlen.

  14. Für so gute Produkte, die es sonst ja fast nicht mehr zu kaufen gibt, bin ich Willens, und glücklicherweise in der Lage, auch mehr zu bezahlen, um die Oliviers zu unterstützen. Also ein KlimaSoli ist ganz in Ordnung. Wie soll es denn sonst für diese engagiert arbeitenden Menschen weitergehen? Bei ihnen, wie auch bei den Mitarbeitern und dem „Chef“ von ArteFakt, bedanke ich mich still, wenn ich ihre Produkte verwende.
    Auch eine Form von Spende, die sicher gebraucht wird, um längerfristige Ideen zu entwickeln, hielte ich für eine gute Idee.

  15. Guten Tag,
    natürlich möchte ich gerne helfen.
    Ein Jahr ohne Artefakt-Olivenöl geht ja gar nicht.
    Und Hilfe in schlechten Zeiten haben wir auch bekommen.
    Dieses Jahr hat der Klimawandel den Oliviers zugesetzt.
    Bei uns ist er auch nicht mehr fern oder schon da.
    Mit freundlichen Grüßen
    H.Goldt

  16. Lewandowski, Michael

    Als langjähriger und zufriedener Kunde bin ich gerne bereit, einen Klimasoli in Höhe von 1,00 €/ Liter, wie andiskutiert, zu zahlen.
    Mit freundlichen Grüßen
    M. Lewandowski

  17. Leider werden wir von Glasgow keine Beschlüsse erwarten können, die unser Klima rettet.
    Die Natur verhandelt nicht mit uns, sie handelt.
    Wir müssen uns daher mit 2 Strategien befassen:
    Kurzfristig: Eine Abgabe an die Olivenölbauern damit diese eine Bewässerung installieren können und Möglichkeiten haben zum Räuchern, wenn Frostnächte drohen. Ausweisen als Abgabe für Investitionen beim Preis.
    langfristig: Standorte für Olivenhaine sichern, die zukünftig beim Klimawandel in 20 Jahren als Ertragsstandorte dienen können.
    Wie gesagt auf die Politik können wir nicht bauen, das Klima wird sich ändern.

  18. Überrascht bin ich gar nicht über die Effekte in diesem Jahr und sehe erst den Anfang dieser Entwicklung, selbst dann, wenn ab sofort viel mehr real und weltweit für Klima- und Umweltschutz getan würde. Natürlich bin ich für einen solidarischen Beitrag und alle drei bereits genannten sind mir recht und auch sinnvoll.
    Langfristiger eine Finanzierung von Bewässerungsanlagen zu fördern, macht für mich keinen Sinn. Ich sehe das Problem eingebettet in dem der Rettung von Wäldern. Die Bäume, die überleben, müssen mit den veränderten Verhältnissen klar kommen. Wir müssen viel mehr darüber Wissen, wie Überleben gesichert werden kann. Große Wassergraben kann letztlich niemand leisten. Es scheitert am Geld, aber vor allem an den Ressourcen. Wasser muß zurückgehalten, der Boden muß für Wasser wieder aufnahme- und haltefähiger werden. Forstwirtschaft leistet dabei im Moment keinen nennenswerten Beitrag. Die Urwälder auf unserem Kontinent zeigen übrigens bisher noch keinen Umweltschaden. Ich finde eine Zusammenarbeit mit Biologen sehr angemessen, die z. B. jetzt erst herausgefunden haben, daß nur die ganz feinen Haarwurzeln von Bäumen die 200 Hz Frequenz der Bewegung, sprich den Fluß von Wasser in tieferen Erdschichten wahrnehmen und als Antwort darauf bewirken, daß Baumwurzeln vornehmlich genau dorthin wachsen, wo noch Wasser ist. Sie haben in gewisser Weise die Funktion eines Gehirns, daß aber leider dauerhaft zerstört wird, wenn die Haarwurzeln auch nur einmal durchtrennt werden. Wurzeln wachsen dann nur noch oberflächiger. Ich bin nicht genau informiert, wie Olivenbauern mit Geräten im Baumbereich, wie Wasser optimal geführt wird, damit es die Bäume erreicht und nicht im Gelände versickert oder oder abfließt.
    Alle Maßnahmen, die helfen, eine totale Austrocknung der Erdoberfläche zu verhindern, sind angesagt, damit Wasser, wenn es einmal ankommt, auch schnell aufgenommen wird. Bedingt kann hier natürlich auch eine sehr sparsame und gezielte Gabe von Wasser sinnvoll sein, wenn die Ressourcen dafür langfristig gesichert sind. Die Lage ist leider sehr schwierig geworden. und wir brauchen viele Anstrengungen, um vernünftige Ernten in Zukunft einigermaßen zu sichern. Hoffentlich gelingt uns das weiterhin!

  19. Um nach wie vor ein sauberes und reines Produkt zu erhalten, finde ich de Vorschlag der Unterstützung gut und stimme dem Preisaufschlag gern zu.

  20. Ich finde es auch selbstverständlich zu unterstützen und bin für eine feste Abgabe, die ja gerne freiwiilig erhöht werden kann.
    Die Öle sind für uns ein wichtiges Stück Lebensqualitätfür das wir gerne mehr zahlen.

  21. Natürlich bin ich und sollten wir wieder dabei sein und wenn es auch mehr werden sollte!
    Parallel vielleicht auch ein Spendenkonto?!

  22. Eine regelmäßige und dauerhafte Unterstützung ist sinnvoll. Ich plädiere für einen „Pflichtanteil“ , der durch eine freiwillige Abgabe ergänzt werden kann. Als Pflichtbeitrag je Liter Olivenöl sind m.E. 50 Cent das Minimum, gerne aber auch mehr. Durch die freiwillige Zahlung darüber hinaus können wir alle gemeinsam die dringend nötige Solidarität zeigen. Je früher es damit losgeht, desto besser!

  23. ich fände das Modell von Patenschaften interessant, das ja auch bereits in anderen Bereichen Anwendung findet. Man zahlt einen bestimmten jährlichen Beitrag und erhält im Gegenzug von den Oliviers eine bestimmte Menge an Olivenöl. Jeder hat bestimmt seine Favoriten und könnte individuell unterstützen. Weiterhin entsteht dadurch vielleicht eine noch intensivere Bindung und es wäre auch ein langfristigeres Investment bzw. Unterstützung. Wie man das rechnet und wie aufwendig eine Umsetzung wäre, da bin ich zugegebenermaßen überfragt, möchte das aber mal als Idee zur Diskussion stellen.
    Mich bewegt bei dem Thema auch eher: wie können wir die Oliviers langfristig und dauerhaft unterstützen denn der Klimawandel wird uns alle in den kommenden Jahren mit voller Wucht treffen.

  24. Es ist für unseren Haushalt selbstverständlich die Oliviers zu unterstützen. Ich selbst würde auch mehr als einen Euro bezahlen, da die Belastung auf ein Jahr gerechnet für mich tragbar wäre. Geht aber sicher auch als individueller Solibeitrag. Vielmehr sehe ich die Probleme für die kommenden Jahre. Weitere Jahre mit hohen Temperaturen und damit verbundener Trockenheit wird den Olivenanbau insgesamt gefährden und damit auch ein mehrere Jahrtausende überdauerndes Kulturgut. Leider sieht es nicht so aus, dass Politik und hier müssen auch die Menschen genannt werden, nicht wirklich gewillt sind für eine ökologische Wende einzutreten.

  25. Mit 1 Euro pro Liter mehr für diese Notlage bin ich einverstanden. Wir müssen uns sicher für die Zukunft auf Notlagen aller Art einstellen. Und so lange wir es leisten können, ist es ein Gewinn für das menschliche Miteinander.

  26. Ich bin uneingeschränkt für den vorgeschlagenen „Klimasoli“ von einem Euro je Liter Öl. Wenn wir nicht darauf warten wollen, daß auch in unseren Breiten die Olivenhaine ausreichend Früchte liefern und einstweilen Rapsöl trinken wollen, sollten wir unseren Nachbarn im Süden helfen.

  27. Ein Aufschlag von € 1,- ist doch sicher nicht zuviel und außerdem gut angelegt, um die Olivenbauern zu unterstützen. Schließlich wollen wir doch auch in Zukunft bestes Olivenöl auf dem Tisch haben.
    Steven Jaeger

  28. Was im Jahr 2014 funktioniert hat, sollte auch heute wieder funktionieren.
    Zumal wir jetzt eine Genossenschaft sind.
    Ein fester Aufschlag auf den Kaufpreis wäre sicherlich wieder die beste Lösung.
    Zitat vom März 2014:
    Erste Bewährungsprobe für die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft
    Nach 18 Jahren passiert es nun zum ersten Mal: Bei einer festen Abgabe würden 50 Cent reichen, bei einer freiwilligen Abgabe müsste es wohl ein Euro sein, um das Ziel der notwendigen Hilfe zu erreichen.
    Das Ergebnis unserer Abstimmung:
    Wie sollen wir den Solidarbeitrag sammeln?
    – verbindlich 50 Cent und die Option, freiwillig mehr zu geben (64%, 2.756 Stimmen)
    – verbindlich 50 Cent (pro Liter) (26%, 1.111 Stimmen)
    – freiwillig 1 Euro oder mehr (10%, 439 Stimmen)
    Gesamte Stimmen: 4.306

  29. Ich bin gerne bereit, für einen Liter bestes Olivenöl 1 EURO mehr zu bezahlen. Es ist notwendig, die Olivenbauern zu unterstützen, damit sie auch weiterhin von ihrer Ernte leben können und nicht aufgeben. Alle Lebensmittel sind in letzter Zeit teilweise erheblich im Preis gestiegen. Ein Vorschlag meinerseits: wer kann, sollte bei der Bestellung die Möglichkeit einer zusätzlichen Spende haben, denn für die Produzenten wird es nicht leichter werden.

  30. Auf jeden Fall sollen die Oliviers unterstützt werden. Wenn viele einen kleinen Beitrag leisten wie schon in früheren Fällen, kommt sicher einiges an Hilfe zusammenn.
    Susanne Seffner, Berlin

  31. Ich bin dafür die Oliviers zu unterstützen.
    Finanziell ist das Einfachste.
    Vielleicht läßt sich ja auch mit Pflanzenkohle was machen.

  32. Selbstverständlich und unbedingt Notwendig!!!
    Gute Lebensmittel = gute Preise!!!
    Geiz ist eben „nicht Geil“ sondern Unsolidarisch und Rücksichtslos.

  33. Der Weg, über diese offene Kundenbefragung zu gehen, ist schlau, zumal in Zeiten von allerlei Basisbefragungen. Ob ein Euro angemessen ist, kann ich nicht beurteilen. Daher sollte mindestens im Nachhinein auch eine volle Transparenz hinsichtlich der Verwendung dieses Euros erfolgen: Wie viel war’s denn, wie viel davon kam bei den Erzeugern dann wirklich an? Nicht ganz einfach – aber wenn Sie sich auf diesem Weg die Zustimmung holen, dann sollten Sie auch die Konsequenz, also die absolute Offenlegung, akzeptieren. Viele Grüße, Werner

    1. Im Konzept einer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, jetzt auch als Genossenschaft, ist es eher keine „Kundenbefragung“, sondern die gemeinsame Erörterung grundlegender Vorhaben und Entscheidungen zur Herstellung von Transparenz. Neben der inhaltlichen Transparenz gilt dies selbstverständlich auch für die Rechenschaftslegung der Umsetzung.
      Wie bereits angekündigt, werden wir alle diesjährigen Preise der Olivenöle für die Olivenölkampagne 2022 fortschreiben und auf die realen Preissteigerungen nicht mit einer Erhöhung reagieren. Viele der Preissteigerungen sind der aktuellen Problematik der Lieferketten geschuldet und werden wohl auch für größere Gewinnmitnahmen genutzt. Erst mit der Olivenölkampagne 2023 wird sich klären, was davon wirkliche und dauerhafte, und was spekulative und nur vorübergehende Kostensteigerungen sein werden, die wir dann in der zukünftigen Preisgestaltung berücksichtigen werden.
      Der KlimaSoli, als Aufschlag auf die beibehaltenen Preise, wird damit für alle sichtbar als Spende abgegrenzt sein und direkt für die Unterstützung der Oliviers verwendet werden. Da wir nicht gemeinnützig sind, wird der KlimaSoli der Umsatzsteuer unterworfen und mit der Abgabe von 7% an das Finanzamt gemindert werden.
      Die Höhe der zu verteilenden Mittel, die mit dem KlimaSoli eingeworben werden, werden wir nicht mit einem Fixbetrag an die Liefermengen der neuen Ernte der jeweiligen Oliviers binden, sondern sie in unterschiedlicher Höhe mit einer existenzsichernden Wirkung den betroffenen Oliviers für ihre Ausfälle zukommen lassen. In allen Fällen wird es sich dabei nicht um einen völligen Ausgleich der Verluste handeln können, es werden solidarische Beiträge sein, die den Oliviers helfen werden die Krise ohne eine Schuldenaufnahme zu durchstehen.

  34. Ich bin uneingeschränkt dafür. Die hervorragende Leistung der Olivenbauern muß unterstützt werden, wir als Verbraucher profitieren davon!

  35. Wolf-Rüdiger Kropp

    Bin sehr mit der vorgesehenen Abgabe, dem sogenannten „KlimaSoli“ einverstanden. Ich bin ein Fan des Kreta-Öles und mir kommt es darauf an, eine garantierte Ölqualität zu erhalten und bin bin einer Anhebung des Verkaufspreises einverstanden. Bei dieser Gelegenheit ein großes Kompliment ans Team!

  36. Yes, KlimaSoli! Er macht Sinn, und zudem geht’s kaum einfacher, als den bewährten Weg über artefakt zu nutzen und damit direkt zu unterstützen. Schön, die Idee der ‚Umverteilung‘. 1€/Liter geht voll in Ordnung.
    A. Becker

  37. Es ist niemandem damit gedient, wenn „unsere“ Oliviers aufgeben müssten. Allerdings würde ich es beim „OlioSoli“ belassen, „KlimaSoli“ ist mir zu hochtrabend; wo fange ich an und wo höre ich auf, wenn alle Branchen insbesondere der Primärproduktion betroffen sind? Ich könnte mir einen Soli in Höhe von 5 €/ltr. vorstellen.

  38. Monika Maria Schinke

    Ich erkläre mich solidarisch und bin unbedingt – zunächst für diese Saison – einverstanden.
    Ich brauche darüber nicht zu diskutieren.

  39. Wie bereits vor einigen Jahren erfolgreich durchgeführt, könnte ich mir vorstellen, die griechischen Oliviers
    dieses Jahr 2021/2022 mit einer solidarischen Klimafolgenabgabe zu unterstützen.

  40. Es ist selbstverständlich, dass 1€ pro Liter bezahlt werden soll. Die Öle sind das wert. Und die Erzeuger sollen unterstützt werden.

  41. Der „Klimasoli“ ist für mich bei arteFakt selbstverständlich. Er ist Teil des solidarischen Miteinanders, das in unseren nicht nur klimaproblematischen Zeiten immer wichtiger, überlebenswichtiger wird.
    Wie hoch der Klimasoli sein soll und wie das Geld verteilt wird, das werden die, die mit den Problemen und Nöten vertraut sind, schon gut entscheiden.

  42. Ja, sicher, das finde ich toll, wenn wir helfen. Wir wissen, dass uns der Klimawandel teuer zu stehen kommen wird.
    Außerdem, die meisten von uns artefakt-Kunden können sich dieses gute Öl leisten, also können sie auch helfen, denke ich.

  43. Moin , klar bin ich für Solidarität mit ‚unseren‘ Erzeugern. Ich bin in jeglicher Form (Einmalspende, Soli-Aufschlag, Preiserhöhung) dabei.

  44. Das ist erst der Anfang. Wir werden für die Dummheiten der letzten 30 Jahre noch tiefer in die Tasche greifen müssen. Gemeinsam und mit einer weltweit einheitlichen Klima Politik ist es noch zu schaffen, wertvolle Nahrungsmittel unserer Erde zu retten. Gern gebe ich das Zubrot.

  45. Moin
    Ich denke, dass die Abgabe gerechtfertigt ist, da die Kosten ja real angestiegen sind, und darüberhinaus schwer vorhersehbar sind. Die Olivenbauern, wie auch andere kleine Landwirtschaftsbetriebe, leisten sehr viel Arbeit und Hingabe für ihre Produkte, und auch mit der Suche und das Ausprobieren von nachhaltigen Lösungen. Für mich ist das eine Unterstützung wert

  46. Gundula Oertel, Berlin

    Mit dem KlimaSoli bin ich prinzipiell erst mal einverstanden. Ich halte es aber für eine Illusion, zu glauben, das könnte eine Ausnahme bleiben. Der Klimawandel geht ja nicht wieder weg.
    Zudem denke ich, dass wir zusätzlich so etwas wie einen BiodiversitätsSoli in Erwägung ziehen müssen, der die Olivenanbauer dabei unterstützt, mehr und Neues für die Bodenfruchbarkeit und -struktur zu tun, mehr in Richtung von regional besonders gut angepassten Kulturen und Agrobiodiversität sowie Agroforstsystemen und Ähnlichem zu gehen, die die Wasserspeicherfunktion des Bodens auf verschiedene Weise verbessern können und zudem auch die Artenvielfalt, wenn schon nicht retten, so doch nicht weiter senken.
    Ich weiß, dass da schon viel passiert, gerade bei den arteFakt-Erzeugern. Gut so, aber mehr vom Gleichen und Guten wär noch besser. Das ist neben anderem meine Motivation gewesen, Genossin zu werden!

    1. Mit den bisher schon gezeichneten Geschäftsanteilen der Mitglieder in der Genossenschaft in Höhe von über einer Million Euro stehen uns zunächst ausreichende finanzielle Mittel zur Vorbereitung und Einleitung von entsprechenden Projekten zur Verfügung. Mit dem Einsatz dieser Mittel zielen wir darauf ab, mit einem koordinierten Zusammenwirken aller Oliviers, Projekte aufzunehmen und hierfür Fördermittel aus EU-Programmen zu akquirieren. Derartige Projekte und Anträge bedürfen einer gründlichen und fundierten Vorbereitung und wir werden dafür noch einige Partner*innen mit der notwendigen Expertise gewinnen müssen, um das auch zu können.
      Erst im Laufe des kommenden Jahres wird sich abzeichnen, ob wir die Vorhaben noch mit einer dauerhaften Abgabe flankieren müssten. Ohne ein Konzept und eine Zuordnung zu konkreten Vorhaben sowie einer Debatte unter uns in der Genossenschaft, werden wir die Einführung einer dauerhaften Abgabe aber noch nicht aufgreifen und in Gang setzen.

  47. Der Klimawandel betrifft uns alle, insofern bin ich gerne bereit, einen KlimaSoli zu bezahlen, um die Oliviers zu unterstützen. Ich freue mich sehr über diesen wirklich solidarischen Ansatz von Artefakt.

    Franziska Rabl

  48. Es ist ja schon schmerzlich, wenn die Ernte und Erzeugung nicht mehr zum Lebensunterhalt auskömmlich ist.
    Doch nun zu sehen und zu hören, dass bei einigen Oliviers eine so großer Verlust entstanden ist, induziert Solidarität. Eine Preisanhebung oder, wie geschrieben eine Soli einzuführen, halte ich für ein erfolgreiches Instrument. Vielleicht kann man Härten berücksichtigen, die sich diesen Zusatzbeitrag nicht leisten können.

  49. Ich bin vollinhaltlich einverstanden und finde die Aktion auch im Hinblick auf die menschliche Solidarität, die dahinter steht, richtig gut! Den Aufpreis zahle ich gerne.

  50. Moin an alle Olivenfreunde,
    also ich überlege da nicht lange, bin beim ‚KlimaSoli‘ dabei und unterstütze diese solidarische Aktion, 1€ pro Liter mehr zu zahlen, denn wo ich jetzt weiß,
    wie die Oliviers durch die Auswirkungen der Klimveränderungen in Not
    geraten sind und ich ihnen nicht etwas
    helfe, hätte ich bei jedem Schluck ein schlechtes Gewissen!
    Schön wäre es, wenn alle so denken/handeln würden, meint Michael aus
    Berlin

  51. Wenn man Interesse daran hat, die Erzeuger hochwertiger Produkte zu erhalten, liegt die Beteiligung an den Kosten widriger äußerer Umstände nahe. Wir erleben konkrete wirtschaftliche Folgen des weltweit langjährig unterlassenen Klimaschutzes.
    Pro KlimaSoli (oder so)! Wird ein Euro / Liter genügen?

  52. Zur – zumindest minimalen – Hilfe gegen den Klimawandel, zur Verbesserung der „natürlich-physiologischen“ Ernährung und zur Unterstützung der eigenen Gesundheit sind wir doch alle bei arteFakt. Im Sinne der Solidarität sind wir auch Mitglieder einer „Genossenschaft“ geworden — ergo: natürlich sollten wir mit einem KLIMASOLI in dem vorgeschlagenen Rahmen helfen.
    Prof.Dr.Hagemann

  53. Eine Unterstützung finde ich grundsätzlich in Ordnung.
    Die Unterstützung an den Ölpreis zu binden allerdings falsch, weil es zu Minderbestellungen führen kann.
    Schaffen Sie eine Möglichkeit bei der Bezahlung über den Warenkorb – siehe paypal – mit einem Klick eine Spende an OlioSoli zu generieren.
    Bei Paypal ist es 1€, was aber nicht in Stein gemeißelt ist, der Betrag sollte frei wählbar sein.
    Mit dieser Methode überlassen Sie es dem artefakt-Kunden, wie ernst er die Lage bei den Oliviers nimmt.
    Nach sechs Monaten oder einem Jahr können Sie eine Bilanz der Aktion erstellen: verkaufte Liter Olivenöl versus Spenden über den Warenkorb.
    Außerdem ist es für den Kunden nicht nachvollziehbar ob der Euro/Liter in Zukunft wieder wegfällt oder ob er automatisch an kommende Preiserhöhungen gebunden wird oder was auch immer geschieht.

  54. Christiane Schild-Schnetger

    Das unterstütze ich sehr gern. Ich habe die Menschen hinter der Olivenölkampagne, Produzenten wie Einkäufer, auf den Olivenöltagen als engagiert und denke fair im Miteinander erlebt. Da ist alles echt!

  55. Sabine Glaubrecht

    Ja, ich finde die Idee des KlimaSoli sehr gut und richtig und unterstütze sie aus mehreren Gründen: wir profitieren wie selbstverständlich von der geleisteten Arbeit der Oliviers von ihren außergewöhnlichen Ölen zu einem nach wie vor sehr moderatem Preis. Den Klimawandel verursachen wir gerade im mitteleuropäischen wohlhabenden Deutschland mit. Wenn ich durch einen kleinen Beitrag den verursachten Schaden im Süden wenigstens etwas ausgleichen kann, ist dies das Mindeste. Und: ich finde den Begriff „solidarische Landwirtschaft“ mittlerweile etwas abgenudelt, die Idee dahinter aber immer noch gut. Deshalb reiche ich gerne meine Möglichkeiten weiter, in diesem Fall Geld. Sollten die wirklich Engagierten unter den Olivenanbauern aufgeben müssen, wäre dies ein nicht wieder gut zu machender Verlust. Außerdem: ich gebe zu, dass ich weiterhin so gutes Öl bestellen können möchte… Ein Euro ist ok, der-/diejenigen, die mehr geben können und wollen, können ja eine Wahlmöglichkeit bekommen.

  56. Heike Karrenbauer

    Wir Frankfurter sind auf jeden Fall dabei, es ist für uns selbstverständlich mitzuhelfen! Solidarität ist so wichtig und faire Preise zahlen wir gern.

  57. Christa Zimmermann

    Ja, ich sehe die Unterstützung der Oliven-Bauern mit einer Preisanhebung 1€/Ltr als notwendig an. Gemüse u. Obst auf unseren Wochenmärkten sind durchweg im Preis angestiegen. Die Gründe hierfür sind nicht nur der Klimawandel. Aber es trifft zuletzt den Verbraucher, der sich irgendwie entscheiden muß, was er sich noch leisten kann u.will. Für mich gehört bestes Olivenöl zur gesunden Ernährung dazu.
    Chr. Zimmermann

  58. Ja, dass ist eine deprimierende Situatuíon und ob es wieder wird “ wie früher“ ist fraglich. Der Klimawandel ist DA und zeigt sich in seiner Härte an den verschiedenen Stellen unserer Welt. Es ist erst der Anfang.
    Ich bin ein optimistischer und zuversichtlicher Mensch. Doch die gegenwärtigen Diskussionen beim „Klimagipfel“ senkt diesen Optimismus gewaltig.
    JA, eure Idee, die Oliviers zu unterstützen ist sehr gut. Ich bin dabei!
    Irmgard Jaedicke

  59. Eure Idee halte ich mindestens für angemessen. Da ich aber nicht weiß, was für ein Betrag dadurch zu erzielen wäre und wie hoch der wirtschaftliche Schaden bei den Oliviers ausfallen wird, bin ich gerne bereit (und ich denke, es wären auch viele andere), die Hilfe zusätzlich im Rahmen einer Spende aufzustocken!
    Grüße

  60. Normalerweise sichern sich Produzenten gegen wirtschaftliche Risiken, wie z.B. ein Ernteausfall, durch eine Versicherung ab. Das müssten die Oliviers sich auch leisten können, denn sie bekommen von artefakt faire Preise. Warum schließen die Oliviers keine Versicherungen ab?

    1. Ähnlich wie im Weinanbau können sich auch Olivenlandwirte gegen Hagelschäden versichern; darüber hinausgehende Leistungen, insbesondere für Ernteausfälle durch Trockenheit oder Frost in Folge von Klimaveränderungen bieten Versicherungen bisher nicht an. Würden sie das jetzt in
      ihre Versicherungsleistungen mit aufnehmen, wären die Policen wahrscheinlich nicht bezahlbar.
      Über finanzielle Hilfen der EU für diese Situation sind wir in keinem Land fündig geworden. Wir erhielten die Information, dass Landes- oder Regionalregierungen nur Hilfen gewähren dürften, wenn für diesen Schaden zuvor ein nationaler Notstand ausgerufen würde, da es andernfalls
      unerlaubte Agrarbeihilfen wären, die Sanktionen der EU nach sich ziehen würden. Entsprechende Initiativen ihrer Regierungen erwartet keiner der von uns befragten Oliviers.

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