{"id":21558,"date":"2023-11-30T13:46:36","date_gmt":"2023-11-30T12:46:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=21558"},"modified":"2024-11-06T11:25:39","modified_gmt":"2024-11-06T10:25:39","slug":"reise-zur-orangenernte-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/reise-zur-orangenernte-2023\/","title":{"rendered":"Reise zur Orangenernte 2023"},"content":{"rendered":"\n
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Schwierig in Worte zu fassen: Meine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung in Kalabrien bei der Orangenernte. <\/strong><\/h2>\n\n\n\n
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Unsere Reise zur Orangenernte begann mit der herzlichen Ankunft in Bari<\/strong>, der Hauptstadt von Apulien, gefolgt von einer beeindruckenden Erkundung von Bitonto<\/strong>, der Stadt des Oliven\u00f6ls, und einem genussvollen Abendessen mit unseren Freunden und Freundinnen und unseren Oliviers aus Apulien. Wir waren zu Gast im Restaurant von Oliven\u00f6lkoch und -Experte Emanuele Natalizio<\/strong>. Hier durfte die Reisegruppe schon mal warm werden. Eine Art Vertrautheit unter den Mitgliedern hat sich so unglaublich schnell aufgebaut, dass es uns schien, als ob wir uns schon lange kennen und schon einmal zusammen unterwegs gewesen w\u00e4ren! So f\u00fcgten wir am n\u00e4chsten Tag dem Programm einen spontanen Spaziergang in dem Patenschaftsolivenhain und Landschaftsmuseum in Palombaio<\/strong> hinzu, um einen ersten Einblick in die faszinierende Welt der Olive<\/strong> zu gewinnen. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

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Die Reise setzte sich mit einem Zwischenstopp in Alberobello <\/strong>fort. Diese apulische Stadt mit ihren typischen zipfelm\u00fctzenf\u00f6rmig gebauten Steinh\u00e4usern ist Unesco Weltkulturerbe. Selbstorganisiert hatten wir auch einen apulischen Picknick mit Focaccia und Taralli <\/strong>unserer Freunde der Taralli-Manufaktur Marinelli<\/strong>, wo die typisch apulischen Kringel direkt aus dem Steinofen verkauft werden, ger\u00e4ucherten Scamorzine, schmackhafte Kirschtomaten und fleischige \u201eLa Bella\u201c-Oliven<\/strong>. Am fr\u00fchen Nachmittag erreichten wir dann die zauberhafte K\u00fcste Kalabriens und wir genossen den ersten kalabrischen Abend mit Fischspezialit\u00e4ten und einem Teil der Familie Librandi.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Tag 3 war dem unvergesslichen Erlebnis der Orangenernte in Vaccarizzo Albanese<\/strong> gewidmet, begleitet von einem k\u00f6stlichen Picknick im sonnigen Orangenhain, der technischen Einleitung in die Erntemethoden von Michele Librandi<\/strong> und der tatkr\u00e4ftigen Unterst\u00fctzung von Angelo <\/strong>aus dem Librandi-Profi-Ernteteam. Es duftete dort so unglaublich gut und an den sehr alten Olivenb\u00e4umen drum herum hingen noch viele sch\u00f6ne \u201eNocellara\u201c-Oliven<\/strong>. Diese B\u00e4ume, erkl\u00e4rte dann Michele, dienen als Windschutz f\u00fcr die etwas empfindlicheren Orangen in diesem Hain, die eher kleiner und saftiger sind und eine d\u00fcnne Schale haben: die Piccolino<\/strong>-Orangen!<\/p>\n\n\n\n

Doch pl\u00f6tzlich brachte ein heftiges Unwetter <\/strong>am Abend des vierten Tages eine unerwartete Wendung, die Orangenhaine waren dadurch unzug\u00e4nglich. Dennoch nutzten wir die Gelegenheit, die Gegend zu erkunden und erlebten Highlights wie das Arch\u00e4ologische Museum der Ausgrabungen von Sibari<\/strong>, das Lakritzmuseum <\/strong>(ein weiteres Naturprodukt dieser Region) und die Altstadt von Rossano Calabro<\/strong>. Wir konnten im Museo Diocesano auch den \u201eCodex Purpureus\u201c<\/strong> bewundern, ein gesch\u00e4tzt 1500 Jahre altes illustriertes Evangeliarium, und ein Gruppenfoto vor dem \u201eu\u2019 tatarann\u201c<\/strong> schie\u00dfen, ein ungef\u00e4hr 700 Jahre alter riesiger Olivenbaum, sehr beliebt von den Einwohnern von Rossano. Die von Angela <\/strong>gef\u00fchrte Besichtigung der Oliven\u00f6lm\u00fchle <\/strong>der Librandis mit der Verkostung von frisch extrahiertem Oliven\u00f6l<\/strong> war allerdings an diesem Tag ein H\u00f6hepunkt. Es gab auch den bekannten Orangenkuchen von Mamma Librandi<\/strong> zum Abschluss unseres Besuchs\u2026 Einfach k\u00f6stlich!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n

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Trotz des n\u00e4chtlichen Regens kehrte am f\u00fcnften Tag die Sonne zur\u00fcck und wir konnten erneut in einem anderen Orangenhain diesmal mit Pino Librandi<\/strong>, der j\u00fcngste der f\u00fcnf au\u00dfergew\u00f6hnlichen Geschwister, ernten. Dort waren die B\u00e4ume etwas kleiner und die Orangen viel gr\u00f6\u00dfer. Nat\u00fcrlich durften wir hier auch naschen. Unterst\u00fctzt von Vincenzo <\/strong>aus dem Profi-Team der Librandis, genossen wir die besondere Atmosph\u00e4re und ernteten flei\u00dfig fast 2 Tonnen<\/strong> Navelorangen! Zum Mittag wurden wir Zuhause bei den Librandis<\/strong> mit regionalen Spezialit\u00e4ten und selbstgemachten frischen Nudeln von Angela, Carmela und Lucia <\/strong>verw\u00f6hnt -nat\u00fcrlich alles reichlich mit frischem Oliven\u00f6l verfeinert. Als kleiner Gru\u00df von der Reisegruppe schrieben wir ein paar Postkarten<\/strong>: Diese konnten wir anschlie\u00dfend selbst in ausgew\u00e4hlten Orangenstiegen verteilen, denn am Nachmittag durften wir sogar die Konfektionierungsanlage <\/strong>der Librandis besichtigen, wo die Orangen nochmal auf Pilz- und Schimmelbefall gepr\u00fcft, sanft gereinigt, kalibriert und sorgf\u00e4ltig gewogen und in Stiegen gepackt <\/strong>werden. Wir durften mit gro\u00dfem Stolz beobachten, wie unsere selbstgeernteten Orangen konfektioniert wurden! Abends wurde es dann Zeit, Abschied von den Librandis bei einem k\u00f6stlichen Abendessen zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n

Der sechste Tag f\u00fchrte uns trotz starken Regens nach Matera<\/strong>, wo zu unserem Gl\u00fcck die Sonne schien und wir die als Unesco Weltkulturerbe anerkannte Altstadt der Sassi <\/strong>(H\u00f6hlensiedlungen) erkundeten. Der Besuch eines echten Obst- und Gem\u00fcsemarkt<\/strong>es durften wir uns nat\u00fcrlich auch nicht entgehen lassen. Anschlie\u00dfend kehrten wir nach Bari <\/strong>zur\u00fcck. Dort besuchten wir gemeinsam den wahren Nikolaus<\/strong> -oder besser seine Gebeine- in der Basilica <\/strong>und mit einem Abendessen lie\u00dfen wir den Abend ausklingen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Nach einer Besichtigung des Castello Svevo<\/strong>, der Burg von Friedrich II.<\/strong> in Bari, und einem schnellen Imbiss mit Meeresblick, brachte der siebte Tag den Moment des Abschieds, doch die Erinnerungen an den Duft im Orangenhain<\/strong> und an die Herzlichkeit der Familie Librandi<\/strong> werden uns alle sicherlich lange begleiten.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war die Reise eine wundersch\u00f6ne unvergessliche Erfahrung mit einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen interessanten Gruppe<\/strong> mit gro\u00dfem Respekt f\u00fcr die Natur und f\u00fcr die Arbeit<\/strong>, die die Familie Librandi und ihr unglaubliches Team hier vor Ort leistet. Ich bin mir allerdings sicher, dass jede\/jeder einzelne von uns einen Teil seines Herzens in Vaccarizzo Albanese gelassen hat. Ich hatte die M\u00f6glichkeit, mein Fachwissen <\/strong>zu vertiefen und nehme Vieles \u00fcber die Besonderheiten <\/strong>und die Herausforderungen <\/strong>im Zusammenhang mit dem Bio-Anbau und der Orangenernte mit. Meine Dankbarkeit <\/strong>und meine Freude <\/strong>sind unbeschreiblich. Sicherlich werde ich ab sofort jeden Biss in eine Orange der Librandis viel mehr genie\u00dfen, weil ich an die unglaublichen Menschen denken werde, mit denen ich diese wundersch\u00f6ne Erfahrung teilen <\/strong>durfte.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n

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W\u00fcrden Sie auch gerne ‚einfach mal mitkommen‘? Bei Interesse nehmen wir Sie gerne in den Verteiler auf und melden uns, sobald weitere Mitfahrgelegenheiten zu der Oliven- oder Orangenernte festgelegt und geplant werden k\u00f6nnen. <\/strong> <\/h2>\n\n\n\n

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Schwierig in Worte zu fassen: Meine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung in Kalabrien bei der Orangenernte.  Unsere Reise zur Orangenernte begann mit der herzlichen Ankunft in Bari, der Hauptstadt von Apulien, gefolgt von einer beeindruckenden Erkundung von Bitonto, der Stadt des Oliven\u00f6ls, und einem genussvollen Abendessen mit unseren Freunden und Freundinnen und unseren Oliviers aus Apulien. Wir waren… Weiterlesen »Reise zur Orangenernte 2023<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-21558","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-entwuerfe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21558"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23877,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21558\/revisions\/23877"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21558"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}