{"id":25934,"date":"2026-11-03T16:41:15","date_gmt":"2026-11-03T15:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=25934"},"modified":"2026-11-03T16:41:15","modified_gmt":"2026-11-03T15:41:15","slug":"die-mediterrane-ernaehrung-immaterielles-unesco-kulturerbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/die-mediterrane-ernaehrung-immaterielles-unesco-kulturerbe\/","title":{"rendered":"Die mediterrane Ern\u00e4hrung \u2013 immaterielles UNESCO Kulturerbe"},"content":{"rendered":"
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Oliven\u00f6l & Gesundheit<\/p>\n

Die mediterrane Ern\u00e4hrung immaterielles UNESCO Kulturerbe<\/h1>\n

Herkunft, Lebensmittelgruppen und Lebensstil: die mediterrane Ern\u00e4hrung
\nund ihre Ern\u00e4hrungspyramide.<\/p>\n

Von Sina Silberberger<\/p>\n<\/header>\n

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\"Gem\u00fcse,<\/p>\n<\/div>\n

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Vielen Menschen ist die mediterrane Ern\u00e4hrung inzwischen ein Begriff, taucht sie doch immer wieder in Ratgebern, Zeitschriften und im Fernsehen auf. Auch in meinen gesundheitsbezogenen Artikeln komme ich regelm\u00e4\u00dfig auf diese Art der Ern\u00e4hrung zu sprechen.<\/p>\n

In diesem Artikel m\u00f6chte ich eine \u00dcbersicht \u00fcber die mediterrane Ern\u00e4hrung geben: wo sie ihren Ursprung hat, auf welchen Lebensmittelgruppen das Hauptaugenmerkt liegt und warum sie eigentlich so bekannt geworden ist.<\/p>\n

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01<\/p>\n

Herkunft und Bedeutung1, 2, 3<\/sup><\/h2>\n

Die Bezeichnung \u201emediterrane Ern\u00e4hrung\u201c bezieht sich auf eine Ern\u00e4hrungsweise, die sich \u00fcber Jahrtausende aus dem nat\u00fcrlichen Lebensmittelvorkommen und der Ern\u00e4hrungstraditionen der Bewohner des mediterranen Beckens entwickelte. Saisonalit\u00e4t und Regionalit\u00e4t, Frische und eine hohe Biodiversit\u00e4t sind wichtige Eckpfeiler der mediterranen Ern\u00e4hrung. Fast noch wichtiger jedoch sind die soziokulturellen Einfl\u00fcsse, die um die Mahlzeiten herum stattfinden. Das gemeinsame Essen mit Freunden und Familie ist ein integraler Bestandteil der dortigen kulturellen Identit\u00e4t. Sich auszutauschen, Bindungen zu verst\u00e4rken und gemeinsam Zeit zu verbringen sind relevante Einflussfaktoren auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Hinzu kommen au\u00dferdem die traditionelle Verarbeitung von Lebensmitteln, welche die gesamte Produktionskette umfasst sowie die Weitergabe eben jener Traditionen an die nachfolgenden Generationen.<\/p>\n

Um der Bedeutung der mediterranen Ern\u00e4hrung Rechnung zu tragen, nahm die UNESCO die \u201eDieta Mediterranea\u201c im Jahr 2013 in die Liste der immateriellen Kulturerben der Menschheit auf.<\/p>\n

All das l\u00e4sst die mediterrane Ern\u00e4hrung zu dem werden, was sie ist: ein Lebensstil, der durch sein Facettenreichtum viele positive Einfl\u00fcsse auf die Gesundheit hat, und kein kurzlebiges Di\u00e4tmodel. Deshalb bevorzuge ich auch die Bezeichnung \u201emediterrane Ern\u00e4hrung\u201c anstatt des ebenfalls g\u00e4ngigen Begriffs \u201eMittelmeerdi\u00e4t\u201c.<\/p>\n

Bekannt wurde die Ern\u00e4hrung in den 1950er Jahren. Der amerikanische Wissenschaftler Ancel Keys wurde bei seinen Reisen nach Italien darauf aufmerksam, dass die dortige Bev\u00f6lkerung trotz einfacher Lebensverh\u00e4ltnisse ges\u00fcnder war als die wohlhabendere Bev\u00f6lkerung in den USA. Er startete daraufhin die bekannte \u201eSieben-L\u00e4nder-Studie\u201c und fand heraus, dass die damalige Ern\u00e4hrungsweise in Nordeuropa und den USA mit einem vielfach h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert war als die Ern\u00e4hrung der mediterranen L\u00e4nder und Japan. Die Sieben-L\u00e4nder-Studie steht unter der Kritik, dass dort explizit jene L\u00e4nder ausgew\u00e4hlt wurden, um das gew\u00fcnschte Ergebnis zu sichern. Dennoch r\u00fcckte sie die mediterranen Ern\u00e4hrung ma\u00dfgeblich in den Fokus der Wissenschaft, der bis heute ungebrochen anh\u00e4lt.<\/p>\n

Die mediterrane Ern\u00e4hrung gilt inzwischen als eine der ges\u00fcndesten Lebensweise der Welt mit einem beachtlichen pr\u00e4ventiven Potential. So wird auch an der \u00dcbertragbarkeit in andere Kulturen geforscht, um dem westlichen, krankmachenden Lebensstil Einhalt zu gebieten.<\/p>\n

Obwohl die Bewohner Kretas, weiten Teilen Griechenlands und S\u00fcditaliens in den 1960er Jahren zu jenen mit der h\u00f6chsten Lebenserwartung weltweit geh\u00f6rten, h\u00e4lt der westliche Lebensstil auch in diesen Regionen Einzug und das Auftreten von Zivilisationskrankheiten steigt.<\/p>\n<\/div>\n

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\"Eine<\/p>\n<\/div>\n

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02<\/p>\n

Die Ern\u00e4hrungspyramide4<\/sup><\/h2>\n

Was bedeutet nun eigentlich, sich \u201emediterran\u201c zu ern\u00e4hren?<\/p>\n

Im Jahr 2025 wurde die urspr\u00fcngliche Ern\u00e4hrungspyramide zur mediterranen Ern\u00e4hrung von der italienischen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung \u00fcberarbeitet und aktualisiert. Im Folgenden m\u00f6chte ich die einzelnen Bereiche gerne vorstellen.<\/p>\n<\/div>\n

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\"Eine<\/p>\n<\/div>\n

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Die Basis<\/h3>\n

Die Basis der Pyramide besteht aus zwei Kernbereichen, deren Lebensmittelgruppen zum t\u00e4glichen Konsum anregen sollen. Den gr\u00f6\u00dften Umfang bilden Gem\u00fcse, Obst und extra natives Oliven\u00f6l. Zum einen spiegeln diese Lebensmittelgruppen die Basis der urspr\u00fcnglichen mediterranen Ern\u00e4hrung wieder. Zum anderen sind die positiven Effekte eines regelm\u00e4\u00dfigen Konsums auf die Gesundheit eindeutig.<\/p>\n

Manch einen mag es wundern, dass extra natives Oliven\u00f6l ebenfalls in der gr\u00f6\u00dften Pyramidensektion zu finden ist, obwohl es doch zu den Fetten z\u00e4hlt. Die Arbeitsgruppe wollte der Tatsache Rechnung tragen, dass Oliven\u00f6l ein historisches Agrarprodukt all jener L\u00e4nder darstellt, die an das Mittelmeer grenzen. Au\u00dferdem spielt Oliven\u00f6l eine wichtige Rolle bei der Pr\u00e4vention kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen, was sich im zugeh\u00f6rigen Health Claim Rechnung wiederspiegelt. Auch wird auf die Relevanz eines qualitativ hochwertigen Oliven\u00f6ls hingewiesen, in dem explizit von extra nativem Oliven\u00f6l die Rede ist und minderwertige Oliven\u00f6le ausgeschlossen werden.<\/p>\n

Der zweite Bereich der Pyramidenbasis besteht haupts\u00e4chlich aus Vollkorngetreide und daraus hergestellten Produkten. Im Gegensatz zu den sogenannten Wei\u00dfmehlprodukten weisen Lebensmittel aus dem vollen Korn mehr Ballaststoffe, Mikron\u00e4hrstoffe und bioaktive Komponenten auf und wirken sich weniger stark auf den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit aus.<\/p>\n

Neben Vollkornprodukten finden sich in diesem Bereich auch N\u00fcsse und Saaten, mit einem empfohlenen t\u00e4glichen Verzehr von 30 g. N\u00fcsse und Saaten bestechen durch ihren hohen Anteil von mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren, Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren bioaktiven Substanzen. Die Limitierung auf 30 g\/Tag ist auf den hohen Energiegehalt zur\u00fcckzuf\u00fchren. Getrocknete Fr\u00fcchte fallen ebenfalls in diese Kategorie, was auf der traditionellen Ern\u00e4hrung im Mittelmeerraum fu\u00dft. So stellten Brot und getrocknete Feigen f\u00fcr lange Zeit eine typische Mahlzeit s\u00fcditalienischer Feldarbeiter dar.<\/p>\n

Milch und Joghurt, jedoch nicht K\u00e4se, finden sich als letzte Lebensmittelgruppe in dieser Sektion der Pyramide. Warum ist das so? K\u00e4se, vor allem traditionelle italienische Varianten, tr\u00e4gt zu einem h\u00f6heren Salzkonsum bei. Salz sollte, nach heutigem Wissen, eher sparsam verwendet werden. Die Laktose in der Milch hingegen f\u00f6rdert die Aufnahme von Kalzium in den K\u00f6rper.<\/p>\n<\/div>\n

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\"Pflanzliche<\/p>\n<\/div>\n

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Der mittlere Bereich<\/h3>\n

Der mittlere Bereich der Pyramide besteht ebenfalls aus zwei getrennten Sektionen, mit Quellen tierischen und pflanzlichen Proteins. Dieser Bereich gibt Anregungen f\u00fcr den w\u00f6chentlichen Konsum.<\/p>\n

Der gr\u00f6\u00dfere der beiden Bereiche besteht aus dem oben erw\u00e4hnten K\u00e4se, wobei frische, traditionelle K\u00e4seprodukte wie Ricotta oder Mozzarella bevorzugt werden. Au\u00dferdem finden sich dort H\u00fclsenfr\u00fcchte und Fische, welche die beiden Hauptquellen f\u00fcr die Eiwei\u00dfaufnahme darstellen.<\/p>\n

H\u00fclsenfr\u00fcchte sind eine typische Lebensmittelgruppe f\u00fcr die mediterrane Region, wo sie entweder als solche oder in Kombination mit Pasta oder Gem\u00fcse gegessen werden. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass der regelm\u00e4\u00dfige Konsum von H\u00fclsenfr\u00fcchten das LDL-Cholesterin im Serum als auch den Blutdruck reduzieren kann. Auch aus Gr\u00fcnden des Umweltschutzes ist es w\u00fcnschenswert, Fleisch und Fleischprodukte immer mal wieder durch H\u00fclsenfr\u00fcchte zu ersetzen.<\/p>\n

Besonders in den mediterranen K\u00fcstenregionen folgt der Konsum von Fisch einer langen Tradition. Fetter Seefisch enth\u00e4lt wichtige Omega-3-Fetts\u00e4uren, die zur Herz- und Gehirngesundheit beitragen. Vor allen in den mediterranen Regionen ist die Verwendung von kleinen, lokal gefangenen Fischen sinnvoll, da die gr\u00f6\u00dferen R\u00e4uber wie Thunfisch oder Schwertfisch oft auch hohe Mengen an giftigem Quecksilber in ihrem K\u00f6rper akkumulieren. Dar\u00fcber hinaus spielt die \u00dcberfischung solcher R\u00e4uberspezies eine gro\u00dfe Rolle bei der Zerst\u00f6rung des marinen \u00d6kosystems.<\/p>\n

Die kleinere Sektion des mittleren Bereichs wird aus Hartk\u00e4se und anderen tierischen Eiwei\u00dfquellen gebildet. Darunter fallen wei\u00dfes Fleisch oder zum Beispiel Eier. Auch alternative Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln finden Beachtung.<\/p>\n

Obwohl der Konsum von Fleisch in der traditionellen mediterranen Ern\u00e4hrung limitiert war, steigt er wie \u00fcberall in der westlichen Welt stark an. Fleisch und vor allem verarbeitete Fleischprodukte stehen fast t\u00e4glich bei vielen Menschen auf dem Speiseplan. Rotes Fleisch und hochverarbeitete Fleischprodukte enthalten eine Vielzahl von Stoffen, die als Krebsausl\u00f6ser bekannt sind. Dies ist der Grund, warum rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte an die Spitze der Pyramide verbannt wurden.<\/p>\n

Die Spitze der Pyramide<\/h3>\n

Hier finden sich all jene Produkte, die eine Ausnahme in der Ern\u00e4hrung darstellen. Das oben erw\u00e4hnte rote Fleisch und Fleischprodukte sowie zuckerreiche Lebensmittel wie S\u00fc\u00dfigkeiten, gezuckerte Getr\u00e4nke (zu denen auch S\u00e4fte geh\u00f6ren) oder andere industrielle Snacks.<\/p>\n<\/div>\n

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\"Zucker<\/p>\n<\/div>\n

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03<\/p>\n

Je weniger desto besser: Zucker, Salz und Alkohol<\/h2>\n

Nicht in der Pyramide enthalten, aber dennoch Erw\u00e4hnung finden Zucker, Salz und Alkohol. Diese drei Faktoren tragen eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr viele der chronischen Zivilisationskrankheiten, an denen die westliche Bev\u00f6lkerung in hohem Ma\u00dfe leidet.<\/p>\n

Die Gewohnheit, regelm\u00e4\u00dfig Wein zu konsumieren, ist tief in der mediterranen Bev\u00f6lkerung verankert und scheint zum dortigen Lebensgef\u00fchl dazuzugeh\u00f6ren. Epidemiologen pr\u00e4gten das Bild eines alkoholischen Getr\u00e4nks, das der Herzgesundheit zutr\u00e4glich sei. In vielen Artikeln \u00e4u\u00dfere ich mich kritisch zu dem vermeintlich positiven Einfluss von Wein auf die Gesundheit. Tats\u00e4chlich kann die Wissenschaft inzwischen zeigen, dass jeder m\u00f6gliche positive Effekt auf das Herz durch das gleichzeitig entstehende Krebsrisiko des Alkohols \u00fcberschattet wird. Auch die WHO sagt klar und deutlich, dass es beim Alkoholkonsum keine sichere, unbedenkliche Menge gibt. Aus diesen Gr\u00fcnden ist der Wein aus der mediterranen Ern\u00e4hrungspyramide entfernt worden.<\/p>\n

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04<\/p>\n

Weitere Lebensstilfaktoren<\/h2>\n

Neben der Ern\u00e4hrung m\u00f6chte die italienische Arbeitsgruppe auf weitere Faktoren aufmerksam machen, die eine wesentliche Rolle f\u00fcr die Gesundheit spielen: eine ausreichende Fl\u00fcssigkeitszufuhr (vorrangig durch Wasser), Biodiversit\u00e4t in der Ern\u00e4hrung, Nachhaltigkeit und eine reduzierte M\u00fcllproduktion, Bewegung, Gewichtskontrolle und die sozialen Aspekte des Lebens.<\/p>\n

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05<\/p>\n

Fazit<\/h2>\n

Die mediterrane Ern\u00e4hrung umfasst eine vielschichtige Lebensweise, die in ihrer Gesamtheit ein hohes pr\u00e4ventives Potential aufweist. Aus individuellen wie auch gesellschaftlichen Gr\u00fcnden ist es unerl\u00e4sslich, der Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten entgegen zu wirken. Die mediterrane Ern\u00e4hrung ist ein Weg, der dies mit vergleichsweise geringem Aufwand unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n

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Quellen<\/h2>\n
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unesco.org: \u201cMediterranean diet\u201d<\/div>\n<\/div>\n
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02<\/div>\n
sevencountriesstudy.com<\/div>\n<\/div>\n
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03<\/div>\n
wikipedia: Ancel Keys<\/div>\n<\/div>\n
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04<\/div>\n
\u201eMediterranean diet: Why a new pyramid? An updated representation of the traditional Mediterranean diet by the Italian Society of Human Nutrition (SINU)\u201d. Sofi F, Martini D, Angelino D et al.; NMCD Position Paper, Volume 35, Issue 8, 103919, August 25<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n

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Autorin<\/p>\n

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\"Sina<\/p>\n

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Sina Silberberger<\/h3>\n

Zur Autorin<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n

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\u2190 Alle Gesundheitsthemen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

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