{"id":3106,"date":"2012-10-13T21:33:27","date_gmt":"2012-10-13T20:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=3106"},"modified":"2016-06-16T07:56:42","modified_gmt":"2016-06-16T06:56:42","slug":"patenschafts-olivenhain-und-landschaftsmuseum-palombaio-in-apulien-unter-neuer-fuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/patenschafts-olivenhain-und-landschaftsmuseum-palombaio-in-apulien-unter-neuer-fuehrung\/","title":{"rendered":"Patenschafts-Olivenhain und Landschaftsmuseum Palombaio in Apulien unter neuer F\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr das Landschaftsmuseum in Apulien k\u00f6nnen wir nach einem Jahr Vorbereitungszeit den Generationswechsel nun erfolgreich vollziehen. Unser Dank gilt zun\u00e4chst Franco Cuonzo, der uns bei der Gr\u00fcndung des Projektes tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt hat und der in den ersten Jahren die Renaturierung und die Pflege des Haines \u00fcbernommen hatte. Er wird uns auch weiterhin hilfreich zur Seite stehen. Franco hat die Mitte des sechzigsten Lebensjahrs \u00fcberschritten, und so ist es angeraten, dass er nicht mehr alle Arbeiten und die gesamte Verantwortung allein zu schultern hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/patenschafts-olivenhain-und-landschaftsmuseum-palombaio-in-apulien-unter-neuer-fuehrung\/anna-masciala-2\/\" rel=\"attachment wp-att-3186\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin-left: 0px;margin-right: 14px\" title=\"Anna-Masciala\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Anna-Masciala1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"346\" \/><\/a>Mit Anna Masciale aus dem Kreis der jungen Volksmusik- und Tanzgruppe Re Pambanelle aus Bitonto, die auch schon bei den Oliven\u00f6l-Abholtagen in Wilstedt aufgetreten war, konnten wir eine j\u00fcngere Betreuerin f\u00fcr das Projekt gewinnen. Anna wuchs in einer Landwirtschaftsfamilie auf, nat\u00fcrlich auch mit Olivenb\u00e4umen, und obwohl sie dann sp\u00e4ter eine St\u00e4dterin wurde, lie\u00df sie die Sehnsucht zum L\u00e4ndlichen nie ganz los.<\/p>\n<p>Wenn wir Reisen zur Olivenernte nach Apulien durchf\u00fchren, dann besuchen uns immer einige Mitglieder von Re Pambanelle nach der Ernte zum Picknick im Hain und spielen f\u00fcr uns alte Lieder und Musikst\u00fccke aus der Kulturgeschichte der Region. Anna hatte sich gleich beim ersten Besuch in den sch\u00f6nen alten Olivenhain verliebt, und es war f\u00fcr sie nur ein kurzer Weg von ihrer Musik bis zum Konzept und Projekt des Landschaftsmuseums. Wer im Fr\u00fchjahr bei den Oliven\u00f6l-Abholtagen in Wilstedt war, konnte Anna bereits kennen lernen, sie hatte f\u00fcr die Besucher eine Ausstellung aller essbaren Gr\u00e4ser und Kr\u00e4uter ausgearbeitet und mitgebracht, die in dem Hain wieder angesiedelt sind.<\/p>\n<h3>Finanzen<\/h3>\n<p>Anna erh\u00e4lt aus den Mitteln des arteFakt Stifterfonds als Anschubfinanzierung ein monatliches Honorar in H\u00f6he von netto 500,00 Euro f\u00fcr die Pflege und Entwicklung des Hains, die Organisation der Ernte und den Beginn der konzeptionellen und touristischen Vermarktung des Projekts in der Region, womit als mittelfristiges Ziel eine eigenwirtschaftliche Basis erreicht werden soll. Die gute Vernetzung von Re Pambanelle in Apulien wird ihr dabei sehr hilfreich sein. So werden erstmals in diesem Jahr die Weintrauben von Grundschulkindern der ersten Klasse aus Bitonto geerntet. Mit einer kleinen Presse\u00a0gewinnen die Kinder daraus Traubensaft, den sie in der Schule dann gemeinsam austrinken und dabei spielerisch etwas \u00fcber den Zusammenhang von Geschichte, Anbau, Produktion, Qualit\u00e4t und Ern\u00e4hrung lernen werden.<\/p>\n<h3>Mandelernte<\/h3>\n<p>Die Mandelernte war wegen der langen Trockenzeit sp\u00e4rlich. Nachdem die Schalen geknackt waren, blieben gerade einmal 30 Kilogramm \u00fcbrig. 25 kg davon konnte Anna zu einem guten Preis an einen Naturkostladen in Bari verkaufen. Die verbliebenen 5 Kilogramm warten auf die Apulien-Reiseteilnehmer\/innen von arteFakt und den ZEIT-Reisen, f\u00fcr die Anna daraus traditionelles Mandelgeb\u00e4ck herstellen wird.<\/p>\n<h3 align=\"JUSTIFY\">Vier Monate ohne Regen<\/h3>\n<p style=\"text-align: left\" align=\"JUSTIFY\">Die ungew\u00f6hnlich lange Trockenzeit in den Sommermonaten, ohne einen Tropfen Regen von Mai bis September, bei ebenso ungew\u00f6hnlich hohen Temperaturen von \u00fcber 40\u00b0C \u00fcber mehrere Wochen, haben unsere Neu- und Nachpflanzungen leider nicht \u00fcberlebt. Die beiden Mimosen, die sechs Mispeln und f\u00fcnfzig Weintraubensetzlinge sind eingegangen, obwohl Anna so oft wie m\u00f6glich gegossen hatte. Nun werden wir die alte Wasserzisterne auf dem Hain schnellstens abdichten und wieder herrichten und einen Wasseranschluss dorthin beantragen, damit wir nicht wieder Verluste erleiden, wenn wir jetzt im Winter die vertrockneten Pflanzen ersetzen.<\/p>\n<h3 align=\"JUSTIFY\">Wenn Sie uns unterst\u00fctzen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie das wie folgt tun<\/h3>\n<p style=\"text-align: left\" align=\"JUSTIFY\">Wegen der langen Trockenheit und der Hitze wird auch die Menge der Oliven bei der anstehenden Ernte im November die erwartete Menge nicht erf\u00fcllen. Die Qualit\u00e4t dagegen d\u00fcrfte sehr gut sein, weil durch die gro\u00dfe Hitze die Olivenfliegenpopulationen ausgeblieben sind. Die geringere Menge natives Oliven\u00f6l aus dem Museumshain wird im Fr\u00fchjahr dann wieder als Sonderedition verkauft und der Ertrag dem Stifterfonds zugef\u00fchrt, der geringer als in diesem Jahr ausfallen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\" align=\"JUSTIFY\">Das Budget des Palombaio-Projekts beruht auf Spenden (\u201eEin-Euro-Museumstaler\u201c) und auf dem Verkauf der Mandeln, des Rotweins Uva di Troia und der nativen Museums-Oliven\u00f6le Palombaio und Skinokapsala. Wir freuen uns daher, wenn Sie noch in diesem Jahr verst\u00e4rkt diese ideellen arteFakt-Projekte durch den Kauf der Museums-Oliven\u00f6le und des Uva di Troia unterst\u00fctzen. Die Erl\u00f6se kommen ohne Abzug den Projekten der Landschaftsmuseen zugute.<\/p>\n<h3>Herzlichen Dank f\u00fcr Ihre bisherige Unterst\u00fctzung in der Oliven\u00f6lkampagne 2012<\/h3>\n<p>Die Spenden in Form des \u201eEin-Euro-Museumstalers\u201c haben in der Oliven\u00f6lkampagne 2012 bisher die Summe von knapp 1.100,00 Euro ergeben. Es freut uns, dass der \u00fcberwiegende Betrag wirklich durch Ein-Euro-Spenden zustande gekommen ist. Es ist die damit verbundene Symbolik, die den wirklichen Wert der Spenden verdeutlicht: Viele Menschen schaffen mit kleinen Betr\u00e4gen zusammen etwas Bedeutendes, was in der Vereinzelung nicht gelingen w\u00fcrde. Daraus ergibt sich ein \u201asozialer Mehrwert\u2019, so dass jede Spende den realen Betrag von einem Euro \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr einen Herzlichen Dank.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><em>Conrad B\u00f6licke<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr das Landschaftsmuseum in Apulien k\u00f6nnen wir nach einem Jahr Vorbereitungszeit den Generationswechsel nun erfolgreich vollziehen. Unser Dank gilt zun\u00e4chst Franco Cuonzo, der uns bei der Gr\u00fcndung des Projektes tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt hat und der in den ersten Jahren die Renaturierung und die Pflege des Haines \u00fcbernommen hatte. Er wird uns auch weiterhin hilfreich zur Seite&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/patenschafts-olivenhain-und-landschaftsmuseum-palombaio-in-apulien-unter-neuer-fuehrung\/\" class=\"\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Patenschafts-Olivenhain und Landschaftsmuseum Palombaio in Apulien unter neuer F\u00fchrung<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[96],"tags":[],"class_list":["post-3106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-projekt-palombaio-apulien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3106"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3106\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}