{"id":3560,"date":"2012-12-21T17:27:06","date_gmt":"2012-12-21T16:27:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=3560"},"modified":"2013-03-21T08:11:58","modified_gmt":"2013-03-21T07:11:58","slug":"eine-e-mail-mit-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/eine-e-mail-mit-folgen\/","title":{"rendered":"Eine E-Mail mit Folgen\u2026"},"content":{"rendered":"
Wie lernen sich eigentlich Menschen kennen? Ohne es zu wissen, vermute ich, dass die meisten sich in der Schule, bei der Arbeit, auf Festen o. \u00e4. kennenlernen. Seit einigen Jahren, besser gesagt schon Jahrzehnten, nimmt die Kommunikation aber auch ganz andere Wege. SMS, Mail, Video \u2013 die neuen Medien bieten eine enorme Bandbreite an Kommunikationsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n
Doch was hat das jetzt mit unserem Blog zutun? Sehr viel, wie Sie sehen werden: Schmunzeln \u2013 denn meine Vorstellungen waren: Traditioneller, katalanischer Tanz vor 10 norddeutschen Zuschauern, die Ende April bei K\u00e4lte und Nieselregen auf einer Wiese stehen und zuschauen! Doch irgendwie war das Interesse geweckt und ich fand die Seite des Veranstalters: artefakten.net. Jetzt erkannte ich, dass die Dimensionen mit vielleicht 10 norddeutschen Zuschauern vielleicht doch nicht ganz hinhauen w\u00fcrden. Mein erster Gedanke: Was ist das denn f\u00fcr ein verr\u00fcckter Kerl, der kennt uns ja gar nicht? Und Conrad? Der war nat\u00fcrlich voll in \u201eaction\u201c, doch bei unserem ersten Treffen merkten wir sofort, dass gleiche Wellenl\u00e4ngen unabh\u00e4ngig vom Alter und Herkunft sind. Wie lernen sich eigentlich Menschen kennen? Sehr h\u00e4ufig in der Schule, bei der Arbeit, auf Festen\u2026, doch manchmal auch mit einer Mail, die in unserem Fall einen Berliner, einen Westfalen und eine Katalanin zusammen f\u00fchrte \u2013 so sind sie, die neuen Kommunikationsm\u00f6glichkeiten!<\/p>\n Herzliche Gr\u00fc\u00dfe aus Katalonien Wie lernen sich eigentlich Menschen kennen? Ohne es zu wissen, vermute ich, dass die meisten sich in der Schule, bei der Arbeit, auf Festen o. \u00e4. kennenlernen. Seit einigen Jahren, besser gesagt schon Jahrzehnten, nimmt die Kommunikation aber auch ganz andere Wege. SMS, Mail, Video \u2013 die neuen Medien bieten eine enorme Bandbreite an Kommunikationsm\u00f6glichkeiten.… Weiterlesen »Eine E-Mail mit Folgen\u2026<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[158],"tags":[130,129,128,131],"class_list":["post-3560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-katalonien-blog","tag-conrad-boelicke","tag-kalonien-reisen","tag-olivenoel-abholtage","tag-wilstedt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3560\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
\nEs war im Januar 2009 als ich vor meinem Computer sa\u00df und durch Zufall im Internet auf einen online-Artikel der Zevener Zeitung stie\u00df. Darin las ich von einer katalanischen Tanzgruppe, die im Fr\u00fchjahr einen Auftritt in einem Dorf namens Wilstedt in der N\u00e4he von Bremen h\u00e4tte.
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\nNicht, dass ich ein fanatischer Tanzgruppenanh\u00e4nger bin, doch aufgrund unserer kleinen Reiseagentur in Katalonien, die ich mit Veronica f\u00fchre, bin ich an Neuigkeiten rund um das Thema \u201eKatalonien\u201c immer interessiert.
\nDie Tanzgruppe, so hie\u00df es im Artikel, tritt bei einer Veranstaltung auf, genauer gesagt, bei den Oliven\u00f6l- Abholtagen in Wilstedt.<\/p>\n
\nAber, was um Herrgottswillen, macht ein gewisser Conrad B\u00f6licke in Wilstedt mit Oliven\u00f6l?
\nDie Neugierde war nun vollends geweckt. Also rein ins Mailsystem, E-Mail schreiben und nachfragen. Es dauerte keine 24 Stunden, da hatte ich die Antwort. Conrad B\u00f6licke antwortete und erkl\u00e4rte gleichzeitig, was er denn da so treibt und au\u00dferdem seien wir herzlich eingeladen, auch bei den Oliven\u00f6l-Abholtagen vorbeizukommen. Gerne k\u00f6nnen wir mit einem kleinen Stand auf unsere Rundreisen, die wir in Katalonien anbieten, aufmerksam machen. Au\u00dferdem stellte sich heraus, dass die Erzeugerfamilie Mallafr\u00e9 quasi Nachbarn von uns sind!
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\nIch muss dazu sagen, dass f\u00fcr \u201everr\u00fcckte Sachen\u201c bei uns im Hause Veronica zust\u00e4ndig ist. Als Sie von der Mail h\u00f6rte, war Sie Feuer und Flamme und wenn das so ist, dann werden N\u00e4gel mit K\u00f6pfen gemacht: Flug nach Bremen gebucht, Informationsmaterialen \u00fcber Katalonien besorgt und Ende April, an einem Freitag Morgen, machten wir uns mit dem Flieger auf den Weg von Girona nach Bremen (\u00fcbrigens mit der katalanischen Tanzgruppe).
\nIn Bremen angekommen nahmen wir uns einen Mietwagen und fuhren nach Wilstedt, was gar nicht so einfach zu finden war. (F\u00fcr die Navigation bei uns im Hause bin ich zust\u00e4ndig und da kann schon mal das ein oder andere schief gehen).
\n\u201eNa, seid Ihr die aus Katalonien? \u2013 Sch\u00f6n, dass Ihr gekommen seid\u201c \u2013 so begr\u00fc\u00dfte uns dann Conrad B\u00f6licke, als er gerade mit einer Schubkarre an uns vorbeilief. Die Vorbereitungen f\u00fcr das Wochenende liefen auf Hochtouren.
\nWir f\u00fchlten uns in Wilstedt gleich bestens aufgehoben, lernten sehr nette Menschen kennen, bemerkten an dem Wochenende, dass doch mehr als 10 norddeutsche Besucher die Oliven\u00f6l-Abholtage besuchten und dass das Wetter auch Ende April in Norddeutschland wundersch\u00f6n sein kann.<\/p>\n
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\nNach den Oliven\u00f6ltagen wurde es dann auch wieder ruhiger und wir hatten ausf\u00fchrlich Zeit zu Mailen und Telefonieren. Wir entwickelten Ideen, die unter anderem in eine j\u00e4hrlich stattfindende Reise zur Olivenernte in Katalonien m\u00fcndeten! (davon werden wir sp\u00e4ter berichten). Heute treffen wir uns j\u00e4hrlich vier, f\u00fcnf Mal – mal in Deutschland, mal bei uns in Katalonien und es hat sich eine Freundschaft entwickelt, die \u00fcber das Oliven\u00f6l hinausgeht.<\/p>\n
\nVeronica Ventura und Ralf Wigger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"