{"id":6621,"date":"2015-03-15T08:40:13","date_gmt":"2015-03-15T07:40:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=6621"},"modified":"2016-06-16T11:06:39","modified_gmt":"2016-06-16T10:06:39","slug":"die-eu-olivenoelverordnung-muss-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/die-eu-olivenoelverordnung-muss-weg\/","title":{"rendered":"Die EU\u00ad-Oliven\u00f6lverordnung muss weg!"},"content":{"rendered":"
Die Oliven\u00f6lverordnung ist seit langem zur Fessel f\u00fcr eine gute Entwicklung auf dem Oliven\u00f6lmarkt geworden. Sie n\u00fctzt heute eher den Verf\u00e4lschern, sch\u00fctzt die Verbraucher nicht, schadet den kleinen und mittelgro\u00dfen Oliviers und hindert sie daran, ihre Chancen als Qualit\u00e4tserzeuger wahrzunehmen. Es ist notwendig, dieser Verordnung Alternativen entgegen zu setzen, deren Realisierung schon heute m\u00f6glich w\u00e4re. Zu dieser Problematik m\u00f6chte ich mit meinen Vorschl\u00e4gen eine l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Debatte zwischen Erzeugern und Verbrauchern ansto\u00dfen.<\/p>\n
In der Umgangssprache wird sie Oliven\u00f6lverordnung genannt. Dort, wo sie beschlossen wurde, in Br\u00fcssel, tr\u00e4gt sie den Namen Verordnung (EG) Nr. 865\/2004 des Rates vom 29. April 2004 \u00fcber die gemeinsame Marktorganisation f\u00fcr Oliven\u00f6l und Tafeloliven und zur \u00c4nderung der Verordnung (EWG) Nr. 827\/68.<\/p>\n
Dass es f\u00fcr Oliven\u00f6le quasi ein eigenes Gesetzeswerk gibt, ist eine Ausnahme unter den Regelungen f\u00fcr Speise\u00f6le und \u00ad-fette. Die ur\u00adspr\u00fcngliche Verordnung war si\u00adcher gegen den andauernden Be\u00adtrug mit diesem Lebensmittel ge\u00adrichtet \u2013 schon damals nahmen unlautere Manipulationen mit Oliven\u00f6l einen Spitzenplatz im Ranking der Lebensmittelbetr\u00fc\u00adgereien ein. Obwohl die Verord\u00adnung mehrfach ver\u00e4ndert wurde, konnten Betrug und Verf\u00e4lschung nicht verringert werden \u2013 auch heute rangiert der Oliven\u00f6lsek\u00adtor in der Betrugsskala ganz oben. Die Gewinnspannen aus den Ma\u00adchenschaften werden im europ\u00e4\u00adischen Ma\u00dfstab h\u00f6her als beim Drogenhandel oder der illegalen Prostitution eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n
Der Anteil der Oliven\u00f6le, die falsch deklariert und\/oder ge\u00adpanscht sind und die den Han\u00addel als Native Oliven\u00f6le Extra be\u00adstimmen, wird auf bis zu 90 Prozent des entsprechenden Angebots veran\u00adschlagt. Bei einer solchen Gr\u00f6\u00ad\u00dfenordnung muss es sich um of\u00adfenen Betrug aus der Mitte der Gesch\u00e4ftswelt handeln, den die Beteiligten zumindest billigend in Kauf nehmen. \u201aBillig\u2019 d\u00fcrfte denn auch hier das Schl\u00fcsselwort sein, wie wir es aus anderen Be\u00adreichen der Lebensmittelindus\u00adtrie kennen.<\/p>\n
Ursachen der Fehlsteuerung Wie das alles m\u00f6glich sein kann, wenn es doch ein Gesetz dazu gibt, ist eine schnell aufgeworfe\u00adne Frage. Fallen hier Verfassung und Verfassungswirklichkeit aus\u00adeinander, weil es nicht gen\u00fcgend Kontrollen und Ahndungen bei Vergehen gibt?<\/p>\n Das mag eine Rolle spielen, die Fehlsteuerung hat aber wohl tie\u00adfer liegende Ursachen. Zwei halte ich f\u00fcr entscheidend. Zum einen darf nicht verkannt werden, welch enorme Mittel aus den Betrugs\u00ad gewinnen zur Verf\u00fcgung stehen, um Kontrolleure zu bestechen, Gutachten zu kaufen und hoch\u00adrangige Lobbyarbeit in Br\u00fcssel f\u00fcr den Einfluss auf das Gesetz\u00adgebungsverfahren zu bezahlen.<\/p>\n Gerade die Lobbyarbeit wirk\u00adte sich bei den \u00c4nderungen der letzten Jahre in negativem Sinne sehr erfolgreich aus: Die bereits sehr niedrig angesetzten Mindest\u00adstandards wurden mit jeder Ver\u00ad\u00e4nderung weiter abgesenkt, einzig mit dem Ziel, auch noch sehr vie\u00adle von den minderwertigsten Oli\u00adven\u00f6lqualit\u00e4ten in die G\u00fcteklasse der zum Verzehr zugelassenen na\u00adtiven Oliven\u00f6le zu heben, etwa das f\u00fcr den Verzehr ungeeignete, so genannte Lampant\u00f6l. Der Hebel daf\u00fcr ist aber in die Verordnung bereits von Beginn an eingebaut worden, indem man \u201aFehlertole\u00adranzen\u2019 zul\u00e4sst. Auf unserer Inter\u00adnetseite www.artefakt.eu sind wir im Oliven\u00f6l-Kompendium aus\u00adf\u00fchrlich darauf eingegangen.<\/p>\n An dieser Stelle kommt der zweite, bisher wenig beachtete Springpunkt ins Spiel. Es ist ein systemischer Fehler im Ansatz der Verordnung, der faktisch eine Dy\u00adnamik des allseitigen Betrugs \u2013 beim kleinen Olivenanbauer oder Olivenm\u00fcller wie den industriel\u00adlen Gro\u00dfverarbeitern und \u00ad-anbie\u00adtern \u2013 bef\u00f6rdert. Es ist die verti\u00adkale Klassenbildung von Oliven\u00ad\u00f6len und ihre jeweilige Definition \u00fcber tolerierte Produktfehler (die Klassen haben wir hier einmal beschriebe).<\/p>\n Nur f\u00fcr die h\u00f6chste G\u00fcteklas\u00adse der Nativen Oliven\u00f6le Extra, also die Auslese, wird die Anfor\u00adderung formuliert, es m\u00fcsse sich um ein fehlerfreies Produkt han\u00addeln. Alle anderen Klassen defi\u00adnieren sich \u00fcber den Grad und Umfang der enthaltenen Fehler. Wollte man diese Logik auf Weine \u00fcbertragen, w\u00e4re die h\u00f6chste G\u00fc\u00adteklasse dann wohl der Eiswein, es folgte mit einigen Fehlern die Trockenbeerenauslese, mit noch mehr Fehlern die Auslese, dann die Sp\u00e4tlese, der Kabinett\u00ad oder Classic\u00adWein und zum Schluss der \u201eVino della Casa\u201c.<\/p>\n Fraglos gibt es auch schlechte Weine \u2013 aus unsachgem\u00e4\u00dfer Ern\u00adte und Verarbeitung, gepanscht, gesch\u00f6nt, mit Zusatzstoffen ver\u00adsehen usw.. Die Produkt\u00ad- oder Qualit\u00e4tsklassen der Weine de\u00adfinieren sich jedoch zun\u00e4chst ho\u00adrizontal und in ihren Klassen ei\u00adgenst\u00e4ndig und in sich geschlos\u00adsen. Auch ein ehrlicher Landwein darf danach keine Fehler aufwei\u00adsen. Die Abgrenzung, z.B. zur Auslese, folgt anderen Kriterien wie Alkohol\u00ad und S\u00e4uregehalt, Rests\u00fc\u00dfe, Struktur und Aromen\u00ad bouquet etc.. Kein Winzer k\u00e4me daher auf die Idee, aus all seinen Trauben nur Eiswein machen zu wollen. Man stelle sich nur einen Sommelier vor, der den G\u00e4sten bei der Auswahl der passenden Weine die Gr\u00f6\u00dfenordnung der Fehler vorstellte und nicht davon spr\u00e4che, dass zum Dessert besser ein S\u00fc\u00dfwein und zum Salat ein spritziger Sauvignon blanc pas\u00adsen k\u00f6nnte.<\/p>\n Der falsche Ansatz im System der Oliven\u00f6lverordnung k\u00f6nnte daher r\u00fchren, dass die V\u00e4ter und M\u00fctter bei der Abfassung die Oli\u00adven nur als Fettspender und das \u00d6l nicht als aromatischen Zellsaft aus \u00fcber 180 verschiedenen Oli\u00advensorten im Blick hatten. Auch heute denken die meisten Aus\u00adrichter von Oliven\u00f6lpr\u00e4mierun\u00adgen noch so. Kann man sich ei\u00adnen Weinwettbewerb vorstellen, bei dem zur Pr\u00e4mierung ein Ries\u00adling von der Mosel mit einem Sy\u00adrah aus dem Trentino verglichen werden soll? Wohl eher nicht. Aber nach diesem absurden Prin\u00adzip verlaufen allerorts die Wett\u00adbewerbe zur Pr\u00e4mierung von Oli\u00adven\u00f6len, die manchmal nur in die Wettbewerbsklassen mild fruchtig, fruchtig und intensiv fruchtig un\u00adterschieden werden. Im Vergleich w\u00e4ren das beim Wein vielleicht die Kriterien lieblich, halbtrocken und trocken. Unter anderem we\u00adgen dieses grundfalschen Ansat\u00adzes beteiligen wir uns an derarti\u00adgen Wettbewerben nicht. Eine Ar\u00adbequina\u00ad-Olive aus Katalonien ist ebenso wenig mit einer Koronei\u00adki-\u00adOlive aus Messenien zu verglei\u00adchen wie ein Riesling mit einem Syrah (auch unabh\u00e4ngig davon, ob die Weine trocken oder halb\u00ad trocken ausgebaut wurden).<\/p>\n Fatale Auswirkungen Die Verordnung zwingt also na\u00adhezu alle Beteiligten, aus jeder Olive \u00d6l der h\u00f6chsten G\u00fcteklas\u00adse zu erzielen. Da das aus vieler\u00adlei Gr\u00fcnden nat\u00fcrlich nicht m\u00f6g\u00adlich ist, sucht man zwangsl\u00e4ufig die Standards auf das niedrigste Niveau abzusenken \u2013 gar nicht immer gleich, nur um zu betr\u00fc\u00adgen. T\u00e4uschung oder Betrug lie\u00adgen deshalb heute darin, alle Pro\u00addukte als h\u00f6chste G\u00fcteklasse auszuzeichnen, was durch die letzten \u00c4nderungen der Verordnung al\u00adlerdings leicht gemacht oder sogar legalisiert wurde. Wenn nahezu alles jetzt die G\u00fcteklasse der \u201ana\u00adtiven Oliven\u00f6le\u2019 erreicht, wird es zum Kavaliersdelikt, \u201aversehent\u00adlich\u2019 das Wort \u201eextra\u201c hinzuzu\u00adsetzen. Fr\u00fcher waren viele der so deklarierten Oliven\u00f6le Lampant\u00ad\u00f6le und durften nicht in den Verkehr gebracht werden. Es dennoch zu tun, war regelrechter Betrug.<\/p>\n Wir k\u00f6nnen daher nicht mehr von einer schlechten Verfassungs\u00adwirklichkeit sprechen, die es zu verbessern g\u00e4lte. Nein, die Ver\u00adfassung selbst ist schlecht, und der beste Weg w\u00e4re es, sie abzu\u00adschaffen und sie nicht durch eine neue Verordnung f\u00fcr Oliven\u00f6le zu ersetzen. Die objektiven Kr\u00e4f\u00adte\u00ad und Interessenverh\u00e4ltnisse sind nicht so, dass dieses Ansin\u00adnen heute Chancen h\u00e4tte. Daher schlage ich einen Weg vor, der die Verordnung in der Praxis des Marktgeschehens bedeutungs\u00adlos werden l\u00e4sst, weil Verbrau\u00adcher und Erzeuger sich auf ande\u00adre Ma\u00dfst\u00e4be einigen, sich daran orientieren und danach handeln.<\/p>\n Oliven\u00f6le wie Wein von den Aromen her denken und neu definieren Unabdingbar muss es den Oli\u00adviers bei einer solchen Klassifizie\u00adrung m\u00f6glich sein, ihre Produk\u00adte in der jeweiligen Klasse mit der jeweils eigenen Individuali\u00adt\u00e4t des \u00d6ls zu beschreiben und zu bewerben. Gerade darin liegt die Marktchance und Existenznische f\u00fcr kleine und mittelgro\u00dfe Oli\u00adviers, wie bei den Winzern. Mit der Entwicklung einer modernen Oliven\u00f6lmanufaktur k\u00f6nnen sie eine Individualit\u00e4t und Qualit\u00e4t erzeugen, wie es die Gro\u00dfbetrie\u00adbe mit ihrer Melange nicht errei\u00adchen k\u00f6nnen. Den Oliviers ist mit der Oliven\u00f6lverordnung eine dem Wein vergleichbare Etikettierung jedoch untersagt. Sie d\u00fcrfen ihr Oliven\u00f6l z.B. nur \u201eNatives Oliven\u00ad\u00f6l Extra aus Griechenland\u201c nen\u00adnen, mehr nicht. Gibt es f\u00fcr die Region ein anerkanntes D.O.P.\u00ad Gebiet (D.O.C. beim Wein), darf es noch spezifizierend hinzuge\u00adf\u00fcgt werden. Aber es ist bereits nicht mehr erlaubt, die Oliven\u00adsorte anzuf\u00fchren. Das liegt na\u00adt\u00fcrlich ganz auf der Interessenli\u00adnie derer, die nur Masse produzie\u00adren und den Wettbewerb nur \u00fcber den Preis f\u00fchren m\u00f6chten. Beim Wein d\u00fcrften alle deutschen Win\u00adzer dann z.B. ihre Flaschen nur mit \u201eSp\u00e4tlese aus Deutschland\u201c etikettieren. F\u00fcr Verbraucher ist es damit in der Tat nicht m\u00f6glich, andere Unterschiede als nur den Preis zu erkennen.<\/p>\n Wie Winzer nicht alle ihre Trau\u00adben und Sorten f\u00fcr die \u201aAuslese\u2019 verwenden k\u00f6nnen und wollen, so w\u00fcrde eine dem Wein analo\u00adge Fassung von Oliven\u00f6lklassen auch den Oliviers die M\u00f6glich\u00adkeit geben, mit gro\u00dfer Aufmerk\u00adsamkeit die einzelnen Klassen von \u00d6len zu erzeugen. Ein basic\u00ad Oliven\u00f6l m\u00fcsste dann z.B. keines mehr mit groben Fehlern sein, aus schlechter Ernte, Lagerung, Ver\u00ad arbeitung und Konservierung der Fr\u00fcchte \u2013 \u00d6l also, das heute nur \u201agerettet\u2019 wird durch die Fehlerto\u00adleranzen f\u00fcr gesch\u00e4digte Fetts\u00e4u\u00adren, fehlende Aromen, \u00fcberreife und ranzige Geschmacksnoten, gem\u00e4\u00df der Oliven\u00f6lverordnung.<\/p>\n Nach der Verordnung w\u00e4re eine Auszeichnung etwa als \u201ebasic\u00ad Oli\u00adven\u00f6l\u201c verboten. Es d\u00fcrfen nur die streng vorgegebenen Begriffe ver\u00adwendet werden. Nicht jedoch ver\u00adboten sind als Zus\u00e4tze frei gew\u00e4hl\u00adte Eigennamen. Wir erg\u00e4nzen un\u00adsere Oliven\u00f6le daher jetzt um die Bezeichnung \u201aarteFakt basic, clas\u00adsic, selection und special\u2019. Mit un\u00adseren Erzeugerpartnern diskutie\u00adren wir das seit l\u00e4ngerer Zeit, und bei unseren j\u00e4hrlichen Weiterbil\u00addungen werden wir weiter die fachlichen Verfeinerungen f\u00fcr die jeweiligen Klassen erarbeiten und zur Diskussion stellen. Ein Anfang ist gemacht, und die De\u00adbatte ist er\u00f6ffnet.<\/p>\n Die Oliven\u00f6lverordnung ist seit langem zur Fessel f\u00fcr eine gute Entwicklung auf dem Oliven\u00f6lmarkt geworden. Sie n\u00fctzt heute eher den Verf\u00e4lschern, sch\u00fctzt die Verbraucher nicht, schadet den kleinen und mittelgro\u00dfen Oliviers und hindert sie daran, ihre Chancen als Qualit\u00e4tserzeuger wahrzunehmen. Es ist notwendig, dieser Verordnung Alternativen entgegen zu setzen, deren Realisierung schon heute m\u00f6glich w\u00e4re.… Weiterlesen »Die EU\u00ad-Oliven\u00f6lverordnung muss weg!<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[72],"tags":[],"class_list":["post-6621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-olivenoel-gesetzliche-grundlagen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6621\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}
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\nWie beim Wein auch Oliven\u00f6le horizontal in Klassen zu defi\u00adnieren, w\u00e4re ein Ausweg aus der Sackgasse. Mit der Bezeichnung und Klassifizierung von Weinen steht eine Art Blaupause zur Ver\u00ad f\u00fcgung, die sich bew\u00e4hrt hat und im Markt funktioniert. Es br\u00e4uch\u00adte f\u00fcr Oliven\u00f6l sicher nicht so vie\u00adle Klassen wie beim Wein, drei bis vier m\u00f6chte ich vorschlagen: basic, classic, selection und special. In jeder Klasse d\u00fcrften Fehler dann selbstverst\u00e4ndlich nicht zugelas\u00adsen sein.<\/p>\nHier unterzeichen!<\/a><\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"