{"id":8826,"date":"2017-01-17T02:15:44","date_gmt":"2017-01-17T01:15:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/?p=8826"},"modified":"2017-01-17T14:47:09","modified_gmt":"2017-01-17T13:47:09","slug":"olivenreise-nach-kreta-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/olivenreise-nach-kreta-oktober-2016\/","title":{"rendered":"Olivenreise nach Kreta &#8211; Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p>Dienstagnachmittag, gegen 17:30 Uhr stehen Marianne und ich nochmal am Airport in Heraklion, um die letzte, noch fehlende Teilnehmerin abzuholen. Aber Annette Schoenes l\u00e4sst auf sich warten. Das mit den Koffern dauert mal wieder sehr, sehr lange.<br \/>\nAber irgendwann k\u00f6nnen wir auch sie freudig empfangen. Damit ist nun die Gruppe komplett.<\/p>\n<p>Beim abendlichen, gemeinsamen Essen in einer Taverne der Altstadt von Heraklion, lernen sich alle Teilnehmer kennen. Die Stimmung steigt merklich, begleitet von immenser Vorfreude. Die Kreta \u00df Olivenreise kann beginnen.<\/p>\n<h3>Ankommen und Kennenlernen in Heraklion.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-8837 alignright\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-2-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Den offiziellen Auftakt unserer Reise zu den Oliven, mit Marianne Kill und Franz Gentemann, bildet ein kleiner Stadtrundgang durch Heraklion. Wir betrachtenden den von den Venezianern 1628 erbauten Morosinibrunnen. Anschlie\u00dfend folgt die Besichtigung des arch\u00e4ologischen Nationalmuseums.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8843\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-1-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Nach einer St\u00e4rkung in einer Taverne am alten Venezianischen Hafen, flaniert die Gruppe auf der langen Kaimauer, vorbei am Hafenkastell Koules, bis zur \u00e4u\u00dferen Spitze um dort den herrlichen Blick auf Stadt und Meer zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Es schlie\u00dft sich ein Bummel durch die Stadt, vorbei an der Kirche Agios Titos, sowie der venezianischen Loggia an.<\/p>\n<p>Am Abend treffen wir uns am Markt in einer Fischtaverne und genie\u00dfen kretische K\u00f6stlichkeiten. Ausgerechnet mir serviert man angebrannte Fische. Das kann ja nur besser werden!<\/p>\n<p>Mittwoch, 12.10.16 Ingrid Vorbeck<\/p>\n<h3>Zu den Minoern nach Knossos.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-8840 alignright\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-5-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Am fr\u00fchen Vormittag starten wir mit unseren beiden griechisch blauen Neunsitzer vom Hotel Olympic in Heraklion in Richtung Knossos. Franz Gentemann missachtet alle Anweisungen der freundlichen Damenstimme aus dem Navi und bringt uns zielsicher zum gro\u00dfen Parkplatz von Knossos. Schnell wird uns klar, dass wir hier an einem optimal durchorganisierten Ort sind, den Kretareisende nicht verpassen wollen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8838\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-3-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Dank der guten Organisation Vorort und der guten Vorbereitung durch unsere Reiseleiter kommen wir schnell zur Ausgrabungsst\u00e4tte. Durch den Besuch des Arch\u00e4ologischen Museums am Vortag sind wir bestens eingestimmt auf das, was wir hier zu sehen bekommen. Es ist so beeindruckend, dass die Worte fehlen, um es zu beschreiben. Die eine Sache ist die Leistung der Arch\u00e4ologen, die wir hier bestaunen k\u00f6nnen. Die Andere ist die Erz\u00e4hlkunst der Museumsf\u00fchrerin. In nahezu perfektem Deutsch erz\u00e4hlt sie von den Mythen und Geschichten, die zu diesem Ort geh\u00f6ren. Man m\u00f6chte glauben, sie war dabei und der Palast war ihr Zuhause. In den 1,5 Stunden ist es ihr gelungen uns einen Einblick in die Besonderheit dieses Ortes zu geben und unsere Neugier f\u00fcr die griechische Mythologie zu wecken. Sicher hat sie auch in dem einen oder anderen den Wunsch geweckt wieder zu kommen.<\/p>\n<h3>Manolis Vassilakis, Olivenbauer aus Neapoli<\/h3>\n<p>Gut gelaunt besteigen wir die Fahrzeuge und lassen uns aus dem belebten Knossos Richtung S\u00fcden zu dem Oliven\u00f6l Produzenten Vassilakis fahren. Nach einer l\u00e4ngeren Fahrt und zum Ende auch \u00fcber recht enge Wege stehen wir auf dem Hof einer sehr modernen Oliven\u00f6lm\u00fchle. Eine junge Frau empf\u00e4ngt uns in deutscher Sprache, stellt uns den Familienbetrieb vor und l\u00e4dt uns zu einer Betriebsbesichtigung ein. Dazu geh\u00f6rt zuerst eine Fahrt \u00fcber gar steile Schotterwege zur Besichtigung der Olivenhaine.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8839\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-4-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Den Stolz der Familie und die enge Verbundenheit mit ihrem Grund und Boden sp\u00fcren wir, als sie uns ihren traditionellen Gem\u00fcsegarten und die abgestellte Destille zeigt.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil der Besichtigung lernen wir in dem schicken Besucherzentrum die Oliven\u00f6le kennen und h\u00f6ren einiges \u00fcber die Auszeichnungen der \u00f6le. Schlie\u00dflich lassen wir uns noch von der modernen Produktionsstra\u00dfe und den gro\u00dfen Edelstahltanks beeindrucken. Danach sind wir alle leicht gepl\u00e4ttet und versp\u00fcren deutlich Hunger. Was wir jetzt erleben ist griechische Gastfreundschaft pur. Wir sitzen an h\u00fcbsch dekorierten Tischen und bekommen frisch zubereitete griechische Spezialit\u00e4ten. Der Hunger ist mehr als gestillt, als in guter griechischer Tradition noch etwas S\u00fc\u00dfes und Raki auf den Tisch kommen. Die Chemie zwischen den Gastgebern und uns stimmt so gut, dass der Senior der Familie, es sich nicht nehmen l\u00e4sst und sich die Zeit nimmt f\u00fcr einen ausgepr\u00e4gten Umweg zu steinalten Olivenb\u00e4umen. Der Erz\u00e4hlung nach sind sie mindestens tausend Jahre alt. Es ist Raum f\u00fcr Mythen, vielleicht wurden sie ja auch von K\u00f6nig Minos aus Knossos pers\u00f6nlich gepflanzt.<\/p>\n<p>Nach den vielen Eindr\u00fccken aus Knossos und Neapoli, sowie der wunderbaren Verk\u00f6stigung waren wir gut gest\u00e4rkt f\u00fcr die etwas l\u00e4ngliche Weiterfahrt zum Hotel Palm Beach in Koutsouras an der S\u00fcdk\u00fcste.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Abend kommen wir in diesem charmanten kleinen Hotel an. Es ist wohltuend rundum in Deutsch angesprochen zu werden. Von der netten Meeresterrasse aus geht noch ein Sprung ins angenehm temperierte Mittelmeer und der Sonnenuntergang hilft zum Abspannen. Um 19:30 treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen, das die vitale achtzigj\u00e4hrige K\u00f6chin f\u00fcr uns zubereitet hat. Mit Raki, griechischem Wein und buntem Plaudern schlie\u00dfen wir den anstrengenden und anregenden Tag ab.<\/p>\n<p>Donnerstag, 13.10.16 Luise Spiske<\/p>\n<h3>Der Tag im arteFakt &#8211; Patenschaftshain in Schinokapsala<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-8841\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-6-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Heute wird es um das Hauptthema der Reise gehen. Die Teilnehmer sollen die Erzeuger von Oliven\u00f6l Nr. 29 kennenlernen und Interessantes \u00fcber den Anbau erfahren. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir also in die Berge zum idyllisch gelegenen Dorf Schinokapsala.<br \/>\nAuf der Terrasse vor der Taverne unter dem Weinlaub warten Edith und Jannis Fronimakis schon auf uns. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung gibt es erst einmal einen <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8842\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-7-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>guten griechischen Kaffee. Danach laufen wir vom Dorf aus den Hang hinunter zu den Olivenb\u00e4umen der Verwandtschaft. Hier gibt es einige sehr alte Exemplare zu bestaunen. Au\u00dferdem kann man Johannisbrot probieren und pr\u00fcfen, ob die Orangen schon reif sind. Feigen gibt es leider keine mehr.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg ins Dorf erl\u00e4utert Edith wie die einzelnen Bauern die Bew\u00e4sserung regeln und wie das berechnet wird. Danach schauen wir in der verfallenen alten M\u00fchle vorbei. Artefakt plant diese eines Tages wieder aufbauen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-8835\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-9-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Jetzt geht es mit den Bussen zum Patenschaftshain, den Jannis und Edith betreuen. Die Fahrt ist abenteuerlich und f\u00fchrt \u00fcber eine schmale, kurvige Schotterstra\u00dfe steil bergab. Irgendwann lassen wir die Busse stehen und es geht zu Fu\u00df weiter. Edith beantwortet geduldig und ausf\u00fchrlich alle Fragen, zu Anbau und Ernte. Sie kann auch viel zu den Kr\u00e4utern erz\u00e4hlen, die am Wegesrand wachsen und ihren Duft verstr\u00f6men. Am Ende hat jeder mindestens ein Zweiglein Salbei in der Hosentasche.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8836\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-8-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Es ist bereits Mittagszeit, die Sonne scheint erbarmungslos und es stellt sich die Frage wo wir uns wohl st\u00e4rken k\u00f6nnen. Kaum hat man diesen Gedanken gefasst, finden wir einen Tisch mit improvisierten Sitzgelegenheiten unter Olivenb\u00e4umen. Eine gro\u00dfe K\u00fchltruhe wurde von Jannis hergefahren und so k\u00f6nnen wir in Minutenschelle ein Picknick auf den Tisch zaubern. Es ist alles da: griechischer Salat, Tzatziki, Fleischb\u00e4llchen, Oliven, Brot und nat\u00fcrlich kretischer Wein. Die Stimmung ist sehr entspannt.<\/p>\n<p>Alle sind ges\u00e4ttigt und bevor die M\u00fcdigkeit kommt, fahren wir lieber schnell zur\u00fcck zum Hotel um noch ein paar St\u00fcndchen am Wasser zu verbringen. Edith und Jannis versprechen am n\u00e4chsten Tag zum Abendessen zu kommen, um unsere Vorspeisen zu probieren.<\/p>\n<p>Freitag, 14.10.16. Marianne Kill<\/p>\n<h3>Marktbesuch und gemeinsames Kochen.<\/h3>\n<div style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-8834 alignnone\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-10-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-8833 alignnone\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-11-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/div>\n<p><strong>Die Bezwingung des Octopus und des V\u00f6llegef\u00fchls.<\/strong><\/p>\n<p>Ich lasse mich beim gemeinsamen Kochen auf die Zubereitung eines Octopussalates ein, obwohl ich f\u00fcr die Spezies des Tintenfischs gar nicht viel \u00fcbrig habe. Brigitte, meine sympathische Mitk\u00f6chin erkl\u00e4rt sich f\u00fcr octopuserfahren, und los geht\u00dfs. Die Tiere werden im Supermarkt gekauft, und w\u00e4hrend wir \u00fcber den Markt von Ierapetra schlendern, \u00fcber Stunden in der Sommerhitze aufgetaut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-8832\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-12-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Im Hotel zur\u00fcck, werden sie eineinhalb Stunden in improvisierter Br\u00fche weich gekocht. Anschlie\u00dfend im \u00f6l Nr. 29 von Edith und Jannis Fronimakis scharf angebraten und mit feingeschnittenen Gem\u00fcse vermischt und gew\u00fcrzt. Umgeben von den 11 anderen Hobbyk\u00f6chen, die ein wenig aufgeregt miteinander kochen, bereiten wir einen wohlschmeckenden Salat zu.<\/p>\n<p>Er verbindet sich mit den Gerichten der Anderen zu einem farbenfrohen und k\u00f6stlichen abendlichen Buffet. Visueller H\u00f6hepunkt ist eindeutig ein kretischer Kartoffelsalat, dekoriert mit wei\u00dfen Rosen (aus Athen). Der 5. Tag unserer Kretareise endet f\u00fcr mich wie \u00fcblich. Anregende Gespr\u00e4che, gro\u00dfer Essensgenuss und V\u00f6llegef\u00fchl. Letzteres begleitet mich jeden Abend ins Bett. Ich nehme es gern in Kauf als Folge des k\u00f6stlichen Essens, mittags beim Picknick unter Olivenb\u00e4umen, oder in l\u00e4ndlichen Tavernen und abends im Hotel. Ist schon eine Genussreise!<\/p>\n<p>Samstag, 15.10.16 Annette Schoenes<\/p>\n<h3>Kleine Bergtour, Schmausen unterm Pfefferbaum und Abstieg durch die Pefkischlucht<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8831\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-13-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>P\u00fcnktlich um 9:15 Uhr versammelt sich die Gruppe zur gro\u00dfen Wanderung. Geplant ist ein Museumsbesuch vor dem Anstieg zur Kapelle<\/p>\n<p>Stavromeni, aber leider ist das Museum am heutigen Sonntag geschlossen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil unserer Truppe nimmt den Anstieg in Angriff. Der Rest f\u00e4hrt im Van mit Franz schon mal vor.<br \/>\nWie Bergziegen erklimmen wir die riesige, steinige Felswand, die vor uns liegt, um zur Kapelle auf der Bergspitze zu gelangen. Es ist schon ein Erfolgserlebnis, als wir endlich oben angekommen und vom Glockengel\u00e4ut einer Schafherde und unseren Mitstreitern empfangen werden. Dort werden wir mit fantastischem 360\u00b0 Panorama \u00df Rundblick belohnt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns erholen, erkl\u00e4rt uns Marianne und Franz das Neueste aus dem Hause arteFakt.<br \/>\nDer leichtere Abstieg f\u00fchrt uns dann endlich zur ersehnten St\u00e4rkung in die Taverne in Pefki, unterm Pfefferbaum. Eine Taverne in typisch griechischer Atmosph\u00e4re und ein Genuss f\u00fcr unsere Gaumen.<\/p>\n<p>Danach folgt der Abstieg durch den Gorge von Pefki hinab zum Makrigialos Beach. Beeindruckend waren die teilweise tiefen Felseinschnitte, die durch Witterung entstanden waren. Die steilen Wege, die wir absteigen mussten, die Aussicht und die Ansicht . Es ging langsam, Schritt f\u00fcr Schritt nach unten.<\/p>\n<p>Aber der sch\u00f6nste Moment war dann wohl, als alle wohlbehalten das Ende der Schlucht, das Meer schon riechend, erreicht hatten. Wir konnten uns dann endlich ins k\u00fchle Nass hineinst\u00fcrzen.<br \/>\nWas f\u00fcr ein erlebnisreicher Tag.<\/p>\n<p>Sonntag, 16.10.16. Brigitte Kablitz<\/p>\n<h3>Heute, Tag zur freien Verf\u00fcgung. Oder wer rastet der rostet.<\/h3>\n<p>Laut Reiseprogramm ist heute Ruhetag. Mal kein Programm nach Vorgaben der Reiseleitung. Vielleicht nur ein bisschen sonnen, viel schwimmen, einfach nur faulenzen.<\/p>\n<p>Ja was mach ich denn hier den ganzen Tag Vor allem Ingrid ist &#8222;not amused&#8220;. Nichtstun ist so gar nicht ihr Ding. Man k\u00f6nnte doch dies, oder jenes machen, so ihre Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Marianne schl\u00e4gt eine kleine Wanderung in die nahgelegene Schmetterlings \u00df Schlucht vor und st\u00f6\u00dft damit sofort auf breite Zustimmung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-8829\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-15-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Gesagt, getan, wir brechen auf. Nach Durchquerung eines ebenen Pinienhaines, t\u00fcrmen sich urpl\u00f6tzlich Felsbarrieren auf. Mit dem Hinweis, &#8222;Spaziergang sieht anders aus&#8220;, brechen vier Teilnehmer die Tour hier ab und kehren um. Der Rest setzt aber den Weg mit Freude fort. \u00fcber eine steile Leiter gewinnen wir langsam an H\u00f6he. Nach der H\u00e4lfte des Schluchtenanstieges, drehe ich mit Annette und Rudolf um. Wir st\u00e4rken uns lieber in einer nahgelegenen Taverne, unmittelbar am Meer.<\/p>\n<p>Marianne erreicht mit den restlichen, unverdrossenen Wanderern, die als Nahziel ausgemachte kleine, romantisch gelegene Kapelle. Es hat ihnen sehr viel Spa\u00df bereitet berichten alle nach der R\u00fcckkehr und finden sich ebenfalls in der Taverne ein.<br \/>\nDer Tag findet seinen Ausklang unter den Tamarisken in der h\u00fcbschen Taverne Kalliotzina. Eigentlich sieht Ruhetag doch anders aus!<\/p>\n<p>Montag, 17.10.16 Franz Gentemann<\/p>\n<h3>Ausflug nach Sitia, Kloster Toplou und Vai.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8830\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-14-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Heute Fr\u00fch haben wir scharfen Wind beim Fr\u00fchst\u00fcck auf der Hotelterrasse. Der Tagesausflug durch den gebirgigen Ostteil der Insel, mit den gro\u00dfen Olivenbaum-Kulturen steht aber an.<br \/>\nZun\u00e4chst erreichen wir Sitia, die angeblich sch\u00f6nste<\/p>\n<p>Stadt Kretas. Wir gehen \u00fcber die malerische Uferpromenade und atmen Hafen Atmosph\u00e4re bei griechischem Kaffee.<\/p>\n<p>Weiterfahrt in Richtung Osten zu dem kleinen Ort<br \/>\nPalekastro, mit Besichtigung des kleine Folklore-<br \/>\nMuseums. Kurze Zeit sp\u00e4ter hocken wir schon wieder in einer Taverne und genie\u00dfen eine leckere Auswahl griechischer Vorspeisen (Meze).<\/p>\n<p>Bevor wir unser Tagesziel, den Palmenstrand von Vai erreichen, kauft Franz fast eine ganze Staude Bananen, an denen wir uns dann die n\u00e4chsten Tage laben. Mit gro\u00dfer Freude st\u00fcrzen wir uns in Vai ins k\u00fchle Nass, bei kr\u00e4ftiger Brandung.<\/p>\n<p>Auf der Heimfahrt erreichen wir noch das bekannte Kloster Toplou, mit seinem weit sichtbaren Glockenturm. Auch dort besichtigen wir das hauseigene Museum und Marianne erz\u00e4hlt einiges \u00fcber die wechselhafte Geschichte des Klosters.<br \/>\nEin sch\u00f6ner Tag ging hier zu Ende.<\/p>\n<p>Dienstag, 18.10.16 Traudel Kos<\/p>\n<h3>Schluchtenwanderung: Von Zakros nach Kato Zakros.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-8828\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-16-200x200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/>Das Wetter nun ja-samtig, sonnig und herrlich warm. Dazu eine Reisegruppe, die seit einigen Tagen die h\u00fcbschesten Erlebnisse genie\u00dft. Alle sind aufmerksam und fr\u00f6hlich.<\/p>\n<p>Heute sind Marianne und Franz mit uns zu einem Ausflug aufgebrochen, der nicht nur von Koutsouras \u00fcber die Berge nach Zakros f\u00fchrt, sondern auch mit bemerkenswerten Ereignissen bereichert wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Beifahrer ist es einfach begl\u00fcckend, gefahren zu werden und die T\u00e4ler, Berge, Schluchten, den Himmel mit dem azurblau und das t\u00fcrkisfarbene Mittelmeer zu sehen, eine Fotopause ganz oben auf dem 1300 m hohen Berg zu machen und der pflanzen-kundigen Reisefreundin wieder auf die Beine zu helfen. Sie ist schnell mal auf einen Stein gesprungen um &#8220; das &#8220; Foto zu schie\u00dfen. Leider versagt das Gleichgewicht und sie st\u00fcrzt in die umliegenden B\u00fcsche. Die Stacheln, die der Busch nur ungern hergibt, verfangen sich in der bergtauglichen Sporthose und m\u00fcssten von 2 f\u00fcrsorglichen Begleitern systematisch gezogen werden. Aber unsere Dame ist wieder topfit, und zwar f\u00fcr den Europa-Wanderweg Nr. 4 ab Zakros, der durch das Tal der Toten f\u00fchrt. Einige Damen und Herren nehmen die verk\u00fcrzte Ausgabe des E 4 und kommen auch ans Ziel.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-8827\" src=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-17-350x207.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-17-350x207.jpg 350w, https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-17-768x454.jpg 768w, https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Kreta-2016-Reisebericht-17.jpg 920w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>Das Ziel ist die Taverne in der zauberhaften Bucht, direkt neben dem Palast von Kato Zakros. B\u00e4ume sind unsere willkommenen Schattenspender und wir genie\u00dfen die feinsten Salate, Zsazicki, gerollte Weinbl\u00e4ttchen in Oliven\u00f6l und Zitronen. Ach was geht&#8217;s uns gut!<\/p>\n<p>Am Abend folgte auf der Meeresterrasse unseres Hotels noch ein weiterer kulinarischer H\u00f6hepunkt. Das traditionelle Fischgrillen steht noch an. Bei Einbruch der D\u00e4mmerung wird f\u00fcr die Hotelg\u00e4ste Fische gegrillt, garniert mit den landestypischen Vorspeisen. Bei angenehmen sp\u00e4tsommerlichen Temperaturen, begleitet vom Rauschen des Meeres ein wunderbarer Abschlussabend.<\/p>\n<p>Denn am n\u00e4chsten Morgen hei\u00dft es f\u00fcr einige schon Abschied nehmen.<\/p>\n<p>Mittwoch 19.10.16 Christa Kuhlmann<\/p>\n<h3>Abschied.<\/h3>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen musste ich mit Marianne und weiteren G\u00e4sten schon Abschied nehmen. Eine arteFakt Dienstreise auf den Peloponnes stand noch auf dem Programm.<\/p>\n<p>Es waren wieder einmal erlebnisreiche Tage auf Kreta. Besuch der Olivenhaine, Schluchtenwanderungen, Kultur und das gemeinsame Kochen werden sicher allen in sch\u00f6ner Erinnerung bleiben. Wir hatten, wie nicht anders erwartet, sommerliches Wetter und die Reisegruppe hat sehr gut harmoniert. Sch\u00f6n, dass ihr dabei wart!<\/p>\n<p>Grund genug, auch im kommenden Jahr wieder eine Reise zu den Oliven zu unternehmen.<\/p>\n<p>Marianne Kill und Franz Gentemann<br \/>\nOktober 2016<\/p>\n<h3>PS: 50 Mal Griechenland.<\/h3>\n<p>Einige von meinen G\u00e4sten waren zum ersten Mal auf Kreta, ja sogar zum ersten Mal in Griechenland. Ich finde das erstaunlich, denn als ich ihnen erz\u00e4hlte, dass diese Reise meine 50. nach Griechenland ist, waren sie ma\u00dflos erstaunt.<\/p>\n<p>50 Mal Griechenland, wieso das Was zieht deine Frau und dich immer wieder dorthin, fragen sie.<br \/>\nIch erkl\u00e4re das immer mit der Einfachheit des griechischen Tourismus.<br \/>\nAuf blauen, wackeligen St\u00fchlen, an Tischen, die nur mit Papiertischdecken gedeckt sind, zu sitzen. Standort, m\u00f6glichst dicht am Meer.<\/p>\n<p>Es gibt einfache Gerichte, Landwein und von der Taverne her, klingt traditionelle griechische Musik. Die Hotels entsprechen nur an ganz wenigen Orten des Landes der Ansammlung von Bettenburgen.<br \/>\nDie ersten Jahre waren wir in dem sch\u00f6nen Land mit den Fahrr\u00e4dern unterwegs. Seit aber die Berge immer steiler werden, nehmen wir lieber den Rucksack und wandern, oder fahren mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln.<\/p>\n<p>Ja, es gibt eine Krise, aber die Farben des Landes und die Gastfreundschaft der Griechen sind unver\u00e4ndert!<\/p>\n<p>Es gab Jahre in denen ich 4 Mal dort war. Besonders, seit ich f\u00fcr arteFakt jeden Herbst diese Reisen leiten darf.<br \/>\nUnd eine solche Reise wird es auch im Herbst 2017 wieder geben und darauf freue ich mich schon wieder.<\/p>\n<p>Franz Gentemann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstagnachmittag, gegen 17:30 Uhr stehen Marianne und ich nochmal am Airport in Heraklion, um die letzte, noch fehlende Teilnehmerin abzuholen. Aber Annette Schoenes l\u00e4sst auf sich warten. Das mit den Koffern dauert mal wieder sehr, sehr lange. Aber irgendwann k\u00f6nnen wir auch sie freudig empfangen. Damit ist nun die Gruppe komplett. Beim abendlichen, gemeinsamen Essen&hellip;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/olivenreise-nach-kreta-oktober-2016\/\" class=\"\" rel=\"bookmark\">Weiterlesen &raquo;<span class=\"screen-reader-text\">Olivenreise nach Kreta &#8211; Oktober 2016<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"categories":[208],"tags":[],"class_list":["post-8826","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseberichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8826"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8826\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.artefakt.eu\/wissen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}