San Marzano Special 4: Vegetarisch und vegane Bolognese

Mit der Proteinsammlung der Schätze von Trivio „alla Trebua“ von Giuseppina Dolci.

Diese Mischung aus hoch oben in den sibillinischen Bergen auf stark kalkhaltigem Boden biologisch angebautem Dinkel Dinkel, Gerste, Linsen, Bohnen, Graserbse & Kichererbse alter Landsorten muss über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Das Einweichwasser von der Mischung in einem Sieb abgießen und sie dann mit fließendem Wasser nachspülen und ebenfalls abtropfen lassen, dann in eine Pfanne geben und anbraten bis die Mischung leicht braun wird. Abschließend mit etwas Olivenöl benetzen und abkühlen lassen.    

Die getrockneten Tomaten mit kochend heißem Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. (ca. 40g für vier Personen) Dann die Tomaten in einem Sieb kurz abtropfen lassen und in ein höheres Gefäß geben, in dem die Tomaten gut mit einem Zauberstab püriert werden können. Hierbei wird jeweils so viel von der bei den folgenden Varianten aufgeführten Flüssigkeiten zugegeben, dass es sich leicht pürieren lässt. Sparsam mit der Zugabe beginnen und so viel nachgeben bis es eine geschmeidige Crème geworden ist, was noch durch das Einrühren mit unserer Terroir-Olivenöl unterstützt und geschmacklich abgerundet wird. Mit einer Auswahl von Gewürzen und/ oder Kräutern kann die Crème dann noch weiter veredelt werden. Jetzt im Winter geht das gut mit unseren nativ aromatisierten Olivenölen. Da die Tomaten beim Trocknen in der Sonne bereits gut gesalzen werden, kann bei allen Speisen auf eine weitere Salzzugabe verzichtet werden. Dagegen sollte den Speisen immer etwas Zucker zugeben werden.  

Der einfache Weg vom Dipp zur Sauce

Der Crème sehr kleingeschnittene Gemüsewürfel untermischen und sie dann in der Mikrowelle für 3 bis 4 Minuten erhitzen. Die Crème wird dabei flüssiger und fließfähig und die Gemüsewürfel werden ein wenig gedünstet, bleiben aber schön al dente. Mit der Zugabe von etwas Olivenöl oder der ausgewählten Flüssigkeit für das Püree, lässt sich die Konsistenz nach Belieben weiter verändern.      

20.01.2026

6 Gedanken zu „San Marzano Special 4: Vegetarisch und vegane Bolognese“

  1. Oops, sorry, habe gerade gesehen, dass das Einweichwasser ja gar nicht aufgefangen werden soll; habe ich beim ersten Überfliegen irgendwie missgedeutet…:-/

    Möchte aber trotzdem nochmal nachfragen, welche Getreide-Menge man pro Person rechnet? Vielen Dank!

    1. Janos van Dreumel

      Guten Tag,

      vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Nachfragen zum Rezept. Sie haben völlig recht, unsere Rezeptbeschreibung ist eher als Anwendungs- und Zubereitungsempfehlung gedacht und wir wissen, dass gerade bei der Mengenangabe für die Trivio „alla Trebua noch etwas Klarheit fehlt.

      Zur Menge: Eine Packung der Trivio „alla Trebua“ mit 500 g reicht für etwa 3 bis 4 Personen, je nachdem, wie groß der Hunger ist oder ob noch Beilagen serviert werden.

      Zum Einweichwasser: Wie Sie beim erneuten Lesen schon festgestellt haben, wird dieses nicht verwendet. Die Mischung sollte nach dem Einweichen einfach in einem Sieb abgegossen, mit frischem Wasser gespült und dann abgetropft werden, bevor sie weiterverarbeitet wird.

      Für das Anbraten: Die Mischung wird ohne die getrockneten Tomaten in einer Pfanne leicht gebräunt, optional mit etwas Salz gewürzt, dann aus der Pfanne genommen, mit Pfeffer und nach Belieben geräuchertem Paprikapulver bestreut und anschließend mit den pürierten Tomaten vermengt.

      Wir hoffen, diese Hinweise machen die Zubereitung einfacher und klarer.

      Beste Grüße aus Wilstedt!

  2. …von einem Rezept im eigentlichen Sinne kann man hier imho leider nicht sprechen – ist eher eine lose Anwendungsempfehlung; das ist für mich als „Nicht-Koch“ recht unbefriedigend…
    Insbesondere fehlt mir eine Angabe, wieviel Getreidemischung man p.P. rechnet (ist bei den Tomaten angegeben, warum nicht hier), und was geschieht mit dem aufgefangenen Einweichwasser!? Schade finde ich auch, dass die Kochzeit der Getreidemischung und insbes. der Arbeitsschritt des Anbratens erst auf eine Nachfrage hin „verraten“ wurde…

    1. Janos van Dreumel

      Je nach gewünschter Konsistenz – weich oder noch leicht al dente – beträgt die Kochzeit etwa 30 Minuten oder auch etwas länger. Wie bei Nudeln lohnt es sich, zwischendurch zu probieren und selbst zu entscheiden, wann der richtige Punkt erreicht ist.
      Anschließend geben Sie die gekochte Mischung in eine Bratpfanne und braten sie bei hoher Hitze an, bis sich erste braune Stellen bilden. So entstehen feine Röstaromen, die dem Gericht zusätzliche Tiefe verleihen.
      Zum Schluss vermengen Sie die angebratene Mischung Zuppa di Farro „alla Trebua“ mit der Creme aus San-Marzano-Tomaten. Wer mag, kann optional noch eine Prise geräuchertes Paprikapulver hinzufügen.

      Viel Spaß beim nachkochen!

      Beste Grüße aus Wilstedt

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