Hirse & Spargel mit feinen Frühlingskräutern und nativem Zitronen-Olivenöl

 

Diese Email aus Herscheid erreichte uns jetzt mit einem Rezeptvorschlag, der uns gleich zum Einkaufen in den nächsten Bioladen gehen ließ:

 

„Guten Tag,

soeben geht das hinreißende Zitronen-Olivenöl zur Neige und es ist der Kick u.a. für ein basisches Geschmackserlebnis, das wir Ihnen hier weitergeben:

1 Portion = 100g Hirse von Daverts etwa 5 min aufgeköchelt, dann 10 min neben der Platte quellend, dann vermischt mit Wildkräutern von der Wiese/dem Waldrand (Löwenzahn, Giersch, Beinwell, Lauchkraut, Gundermann, Melisse…, welche ungewaschen kleingeschnitten und dann in ionisiertem Wasser gespült werden); gewürzt mit mildem Chilisalz und Pfeffer und endlich die Essenz – 3 TL Natives Zitronen-Öl.“

Bestellung: Bitte liefern Sie 2 Liter Natives-Zitronenöl.“

 

Das haben wir natürlich gern gemacht und die Hirse nach der Empfehlung zubereitet. Für Beinwell ist es noch etwas zu früh, aber Gundermann, Löwenzahn, Giersch wachsen schon und ihre noch jungen Blätter schmecken daher noch nicht gar so bitter, was ihre frischen grünen Aromen besser hervortreten lässt. Blätter der Zitronenmelisse und Stängel der etwas süßlichen Winterheckenzwiebel haben wir noch zugefügt. Etwas abgewandelt, haben wir erst alles gut gewaschen, trocken geschüttelt,  dann klein geschnitten, grobes Urmeersalz zugefügt, in einem Teelöffel voll nativem Zitronen-Olivenöl gewälzt und anschließend unter die gequollene Hirse gehoben. Die Hirse hatten wir mit einer sehr schwachen Gemüsebrühe im Verhältnis 1 Teil Hirse und 2 Teile Brühe aufgekocht und wie empfohlen nach 5 Minuten vom Herd genommen.

Zur Vervollständigung zu einer Mittagsmahlzeit fanden wir, dass Spargel oder Kohlrabi noch gut dazu passen würde. Entsprechend der Jahreszeit entschieden wir uns für gebackenen Spargel (500 g für zwei Personen).

Den Spargel schälen, eventuell holzige Enden am Fuß abschneiden. Backpapier auslegen, etwas von dem nativen Zitronen-Olivenöl darüber träufeln, die Spargelstangen darauf stapeln, mit etwas Salz und einer Prise Zucker bestreuen und das Backpapier über dem Spargel zusammenrollen und die Enden mit Bindfaden zuschnüren. Dieses Spargelpaket dann bei 160°C Umluft 15-20 Minuten backen. Der Spargel saftet dann nicht wie beim Kochen im Wasser aus und bleibt italienisch al dente bissfest.

Statt dem Peperoncino-Salz, haben wir etwas von den Kräutersalzplättchen aus dem Priorat, hier mit Zitrone und Lorbeer über Spargel und Hirse gegeben und etwas von dem nativen Zitronen-Olivenöl, so waren auch wir auf die empfohlene Menge von „3 Tl“ gekommen.

Wem jetzt unbedingt noch Fleisch fehlen sollte, könnte dazu noch kurz gebratene Schweinemedaillons oder Huhn servieren. Dunkles Fleisch wäre dagegen zu würzig und Schinken zu salzig, beides würde die feinen und frischen Aromen dieser Speise nicht zur Geltung kommen lassen.

Mit Vorbereitungen zusammen hatten wir die Speise in 30 Minuten fertig zum Servieren – das geht immer.

Liebe Grüße und herzlichen Dank nach Herscheid.

 

Tipp:

Noch mehr feine Rezepte und Wissenswertes rund um den Spargel gibt es im Magazin Spargel & Co vom Weserkurier.

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