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Platterbse - Cicerchia, 500 g, kbA

Bio-Platterbse aus Umbrien

Die Cicerchia, auch Platterbse oder Graserbse genannt, ist eine alte Hülsenfrucht-Sorte der mediterranen Küche. Ihre kleinen Körner haben eine angenehm mehlige Konsistenz und schmecken mild-nussig.

Beim Kochen entfaltet die Cicerchia ihre besondere Textur: Länger gegart zerfällt sie zu einem cremigen Püree, während sie bei kürzerer Garzeit leicht bissfest bleibt und sich gut als Beilage zu Gemüsegerichten oder Eintöpfen eignet.

Herkunft:

Die Platterbse stammt von der Familie Angelini aus dem kleinen Dorf Trivio in den Sibillinischen Bergen Umbriens. In einer Höhe von 900 bis 1.200 Metern widmet sich die Familie seit vielen Jahren dem Anbau und der Erhaltung alter Hülsenfrucht- und Getreidesorten. Auf ihren Feldern wachsen zahlreiche traditionelle Linsen, Bohnen und Erbsen, die sie konsequent biologisch kultivieren.

Zubereitung:

Für ein klassisches Cicerchie-Püree werden die Platterbsen zunächst über Nacht eingeweicht und anschließend mit wenig Wasser gekocht. Während des Garens kann nach und nach etwas Flüssigkeit ergänzt werden, bis sie weich werden und sich zu einem cremigen Püree verarbeiten lassen.

Für eine bissfeste Zubereitung können sie auch ohne Einweichen in kaltem, leicht gesalzenem Wasser aufgesetzt werden. Nach dem Aufkochen beträgt die Garzeit etwa 10 bis 15 Minuten.

In Italien wird das Püree häufig mit etwas Olivenöl und Kräutern serviert oder als Begleitung zu geschmortem Gemüse gereicht.

Cicerchie-Püree nach italienischer Tradition:

Wenn die Cicerchie beginnen mehlig zu werden, das letzte zuzugebende Wasser durch eine Gemüsebrühe ersetzen, noch etwas köcheln lassen und dann die Cicerchie stampfen oder mit dem Zauberstab pürieren, je nachdem, wie fein man es gerne hätte.

Für eine Zubereitung mit Kräutern würde in einer Kasserolle mit etwas Olivenöl eine fein gewürfelte Schalotte glasig geschwitzt und die grob gehackten Gartenkräuter darin kurz geschwenkt, bevor sie dann zu der pürierten Cicerchie gegeben werden. Soll die Cicerchie als Textur zu geschmortem Gemüse zugefügt werden, müssen sie nach dem Abgießen des Kochwassers nur in etwas Olivenöl geschwenkt und leicht gesalzen werden. Als Püree wird es noch mit etwas Salz abgeschmeckt und beim Servieren eine Mulde in das Püree gedrückt, die dann mit etwas von dem Olivenöl gefüllt wird. So wird es in Italien solitär als Vorspeise gegessen.

In unserem arteFakt Kochbuch finden Sie weitere passende Rezeptideen.

In diesem PDF erfahren Sie mehr über Hülsenfrüchte.


Mindesthaltbarkeitsdatum:

Die 500 g Tüte - 31.12.2026

Die 1000 g Tüte - 31.12.2026