Vier unterschiedliche Regionen und Geschmacksprofile
Für die kalte und warme Küche
Kunst. Mit Grund.
Ein Kanister ist zunächst einmal ein Gebrauchsgegenstand. Er schützt das Olivenöl vor Licht, lässt sich gut lagern und begleitet es auf dem Weg von unseren Oliviers bis zu Ihnen. Eigentlich wäre damit schon alles gesagt. Und doch hat uns über die Jahre immer wieder die Frage beschäftigt, ob ein solcher Gegenstand nicht mehr tragen kann als nur seine praktische Funktion.
Vielleicht liegt diese Frage schon in unserem Namen. arteFakt verbindet für uns zwei Dinge, die wir nie getrennt gesehen haben: die Freude an Gestaltung und die genaue Beschäftigung mit dem, was ein Lebensmittel ausmacht. Beim Olivenöl sind das die Olivensorte, die Herkunft, der Reifegrad, die Arbeit in der Mühle und die Handschrift des Oliviers. All diese Dinge prägen den Geschmack. Die Gestaltung kann ihnen einen sichtbaren Rahmen geben.
Deshalb haben künstlerisch gestaltete Kanister arteFakt schon lange begleitet. Manche entstanden für Sets, andere zu besonderen Anlässen. Zum dreißigjährigen Jubiläum haben wir diesen Gedanken mit den kleinen Jubiläumskanistern noch einmal aufgenommen. Viele davon wurden verschenkt oder gesammelt. Dabei wurde für uns spürbar, dass die Gestaltung einem Gegenstand, der eigentlich nur das Olivenöl schützen soll, noch eine zweite Bedeutung geben kann.
Mit der Art-Edition führen wir diesen Gedanken nun weiter. Erstmals erscheinen ausgewählte Motive auf unseren 500-ml-Kanistern. Den Anfang machen vier Olivenöle, die geschmacklich weit auseinanderliegen und gerade deshalb gut zeigen, wie verschieden Olivenöl sein kann.
Die No.3 aus Kalabrien steht für die feinere Seite, die No.13 aus Andalusien für eine deutlich würzigere Aromatik. Die No.23 aus Korinth bringt mit der Manaki einen wieder eigenen Charakter mit, und die No.27 aus Messenien zeigt mit der Koroneiki eine kräftigere grüne Aromatik.
Wer diese vier Olivenöle nebeneinander probiert, bekommt damit einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt, mit der wir uns bei arteFakt seit vielen Jahren beschäftigen. Andere Sorten, andere Landschaften, andere Reifegrade und andere Oliviers führen zu sehr unterschiedlichen Olivenölen. Genau darin liegt für uns der Reiz.
Die Art-Edition macht diese Unterschiede nun auch nach außen sichtbar.
Was Herkunft bei diesen vier Olivenölen bedeutet
Wenn wir über die Herkunft eines Olivenöls sprechen, kommen wir schnell an einen Punkt, an dem die Landkarte allein nicht mehr viel erklärt. Natürlich macht es einen Unterschied, ob Oliven am Rand des Sila-Gebirges, in Andalusien oder auf dem Peloponnes wachsen. Ebenso wichtig ist jedoch, wer dort mit ihnen arbeitet, wann geerntet wird, wie die Früchte in die Mühle kommen und welche Entscheidungen dort getroffen werden. Über die Jahre haben wir gelernt, dass aus all diesen Dingen zusammen der Charakter eines Olivenöls entsteht.
Gerade deshalb haben wir für die Art-Edition vier Olivenöle ausgewählt, deren Herkunft sich sehr unterschiedlich schmecken lässt.
Die No.3 führt nach Vaccarizzo Albanese in Kalabrien zu den Librandis. Dort beschäftigen sich die Geschwister seit vielen Jahren sehr genau mit ihren Oliven und mit der Frage, wie sich deren Eigenheiten im Olivenöl erhalten lassen. Angela Librandi hat sich dabei intensiv mit der Sensorik beschäftigt und damit auch unseren gemeinsamen Blick auf die Olivenöle geschärft. Für die No.3 wird die Nocellara del Belice verarbeitet. In Kalabrien entwickelt sie ein feines, elegantes Olivenöl mit einer ausgeprägt grünen Aromatik.
Ganz anders begegnet uns die Olive in Andalusien bei José Gálvez. Dort entsteht die No.13 aus Picual, einer Sorte, die deutlich kräftiger auftritt. Würze, grüne Aromen und eine ausgeprägte Struktur gehören zu ihrem Charakter. Dass Olivenhain und Mühle bei Gálvez eng zusammengehören, ist dabei von großer Bedeutung. Zwischen dem richtigen Erntezeitpunkt und der Verarbeitung liegen viele kleine Entscheidungen, und gerade bei einer Sorte wie der Picual bestimmen sie wesentlich mit, wie klar ihr Charakter später im Olivenöl zu erkennen ist.
Mit der No.23 kommen wir zu Dimitrios Sinanos nach Korinth. Dort wächst die Manaki, eine Sorte, deren Duft uns schon vor vielen Jahren an frisch gemähtes Gras erinnert hat. Solche Vergleiche bleiben manchmal erstaunlich lange hängen, weil sie etwas beschreiben, das sich analytisch schwerer fassen lässt. Die Manaki verbindet diese grünen Aromen mit genügend Kraft, um auch kräftigeres Gemüse und Röstaromen zu begleiten. Dimitrios zeigt damit eine Seite des Peloponnes, die sich deutlich von den Olivenölen weiter südlich unterscheidet.
Denn einige Kilometer weiter, in Gargaliani in Messenien, arbeitet die Kooperative ELEONAS mit der Koroneiki. Unsere Zusammenarbeit dort reicht bis 2005 zurück. In dieser Zeit wurde immer wieder ausprobiert, verkostet und gemeinsam weiterentwickelt. Die Koroneiki bringt eine andere Aromatik mit: grüne Gräser, Wildkräuter, herbere Töne und eine deutliche Pfeffrigkeit. Daraus entsteht die No.27, die sehr schön zeigt, wie viel Unterschied schon innerhalb einer vergleichsweise kleinen geografischen Region entstehen kann.
Olivenöl No.3 – fein und elegant
Die No.3 eignet sich besonders für die kalte Küche und für sanft gegarte Gerichte bis etwa 130 °C. Sie passt zu feinem Gemüse, Salaten, Reis, Pasta und Antipasti.
Olivenöl No.13 – herzhaft und würzig
Die No.13 passt zu kräftigen Gemüsegerichten, Hülsenfrüchten, Eierspeisen, Kartoffeln, Couscous, gegrilltem Fleisch und Fisch. Die Picual-Olive kann bis 210 °C verwendet werden und eignet sich daher besonders gut für Speisen mit einer kräftigen Aromatik.
Olivenöl No.23 – fein
Die No.23 eignet sich für Salate, Vinaigrettes, Quark, Joghurt und süßliches Obst. In der warmen Küche bis etwa 130 °C passt sie unter anderem zu Möhren, Hülsenfrüchten, Eierspeisen, Reis, Fisch und Meeresfrüchten.
Olivenöl No.27 – fein-würzig und kräftig
Die No.27 kann kalt, warm und heiß verwendet werden bis 210 °C . Sie passt zu griechischem Bauernsalat, Porree, Tomaten, Fisch, gegrilltem Gemüse, Fleisch, Hülsenfrüchten, Ofengemüse und Kartoffeln. Aufgrund ihrer Hitzestabilität eignet sie sich auch zum Braten und Frittieren.
Bio-Informationen

Olivenöl No.3
Kontrolliert biologischer Anbau
DE-ÖKO-001 EU-Landwirtschaft

Olivenöl No.23
Kontrolliert biologischer Anbau
DE-ÖKO-001 EU-Landwirtschaft
Mindesthaltbarkeit
No.3: mindestens haltbar bis 31.10.2027
No.13: mindestens haltbar bis 31.08.2027
No.23: mindestens haltbar bis 31.10.2027
No.27: mindestens haltbar bis 31.10.2027




















































